Elternzeit

Work-Life-Balance: Arbeits- und Privatleben zu vereinbaren ist kein einfaches Ziel

Gepostet am Aktualisiert am

Wenn Sie an die Work-Life-Balance Ihrer Mitarbeiter oder Ihre eigene denken, welches Bild haben Sie dann vor Augen? Mit welche konkreten Maßnahmen unterstützen Sie Ihre Beschäftigten, um die Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben zu fördern?

Die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter sichern und ihnen gleichzeitig eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen – Dies “unter einen Hut zu bringen” kann nur dann gelingen, wenn auch das Unternehmen die richtigen Rahmenbedingungen und Voraussetzungen schafft.

Work-Life-Balance bringt mehr Zufriedenheit, mehr Motivation und steigert die Attraktivität als Arbeitgeber.

Soulution Coaching Silke Mekat Unternehmensberatung für familienbewusste Personalpolitik an einem Strang Mitarbeiter und Unternehmen

Wenn Sie das Thema Work-Life-Balance in Ihrer Firma analysieren und effektiv Erkenntnisse zur Verbesserung des Gesundheitszustandes Ihrer Mitarbeitenden nutzen wollen, dann können Sie professionelle Unterstützung hinzuziehen.

Schritt für Schritt das richtige tun und gezielt eine neue Richtung einschlagen. Damit Ihre Firma in Zeiten knapper werdender Fachkräfte, sinkender Bewerberzahlen und sich gewandelter Werte als attraktiver Arbeitgeber positioniert.

Denn Geld ist nicht alles – jedenfalls nicht mehr für die nachrückenden Generationen. Ein tolles Team, Arbeit, die einen Sinn macht, transparente Karrierechancen und eine gelungene Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, werden immer wichtiger. Doch dafür bekommt Ihre Firma auch viel – viel mehr, als nur Dienst nach Vorschrift. Sie motivieren auch die Kollegen und präsentieren Ihr Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber.

Lassen Sie uns in einem ersten Gespräch ausloten, wie ich Sie und Ihr Unternehmen unterstützen kann und ob eine Zusammenarbeit für uns beide in Frage kommt.

Maßgeschneiderte Firmen-Trainings

Für nähere Informationen klicken Sie bitte auf die Seminar Titel

Programme ganz nach Ihren Wünschen entwickele ich gern auf Grundlage meiner Schwerpunktthemen. Informieren Sie sich auch im Newsblog zu verschiedenen Trainings-Themen und aktuellem rund um Mitarbeiterbindung. Hier finden Sie Anregungen auf deren Grundlage wir gern Ihren Trainingsbedarf entwickeln und ausgestalten können.

 

Offene Seminare an der Haufe Akademie:

  1. Frauen in Balance: Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren. Zur Seminarbeschreibung>>>> Frauen in Balance
  2. Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen Zur Seminarbeschreibung>>>> Exklusiv für Frauen
  3. Selbstorganisation für den Alltag: Einfach organisiert – die Dinge geregelt bekommen  Zur Seminarbeschreibung>>>> Selbstorganisation für den Alltag

Literaturtipp: Als Arbeitgeber haben Sie ein großes Interesse daran, mit den MitarbeiterInnen bereits in der Elternzeit gemeinsam und rechtzeitig den Wiedereinstieg zu planen. In meinem neuen Buch finden Sie dafür den Handlungsleitfaden.
Mehr Infos auf Haufe.de Elternzeit, Elterngeld plus und beruflicher Wiedereinstieg – inkl. Arbeitshilfen online

 

Leitfaden: So sorgen Betriebe für familienfreundliche Arbeitsbedingungen

Gepostet am Aktualisiert am

 

Silke Mekat, Elternzeit, Wiedereinstieg, zurück in den Beruf, Home Office, Zeitmanagement, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Selbstorganisation

Immer mehr Arbeitnehmer stehen vor der Herausforderung, Beruf und Familie erfolgreich miteinander zu vereinen.

Arbeitgeber können ihre Mitarbeiter dabei maßgeblich unterstützen – und selbst von den familienfreundlichen Arbeitsbedingungen profitieren. Ein Leitfaden des Familienministeriums zeigt Betrieben, wie sie passende Maßnahmen praktisch in den Berufsalltag umsetzen können.

Im internationalen Vergleich liegt Deutschland auf dem Gebiet der Vereinbarkeit von Beruf und Familie weit hinten.
Insbesondere die nordeuropäischen Länder und Frankreich verfügen über deutlich höhere Geburtenziffern als Deutschland. Als Erklärung dafür wird angenommen, dass in Frankreich eine aktive Geburtenförderung mit einer Ausrichtung auf die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit zu einem höheren Geburtenniveau führt. In den nordeuropäischen Ländern wird eine Politik zur Gleichstellung der Geschlechter betrieben, die ebenfalls mit einem hohen Geburtenniveau einhergeht.

Immer noch arbeiten hierzulande nur 14 Prozent der Mütter mit Kindern unter 12 Jahren in Vollzeit. Fast die Hälfte dieser Mütter ist überhaupt nicht berufstätig. Im Vergleich geht in Schweden über die Hälfte dieser Frauen ganztags ihrem Beruf nach. Arbeitssuchend sind dort lediglich 19 Prozent der Mütter von unter 12-Jährigen.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist nur dann umsetzbar, wenn beide Elternteile bereit sind, sich die Aufgaben zu teilen. Sicher ist dies Zukunftsmusik. Die Zahl familienfreundlicher Arbeitgeber in Deutschland nimmt weiter zu: Mehr als 370 Arbeitgeber haben am 11. Juni 2012 das Zertifikat zum audit berufundfamilie oder zum audit familiengerechte Hochschule erhalten. Immer mehr Unternehmen messen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine ebenso wichtige Rolle bei wie der Höhe des Gehalts.

Unternehmen, die ihren Mitarbeiterinnen verstärkt eine Perspektive für ihre Karriere und familienfreundliche Arbeitsbedingungen bieten, können nicht nur der Fluktuation verringern. Sie reduzieren auch die damit einhergehenden Anwerbungskosten neuer Fachkräfte und begegnen dem Verlust von Firmen Know-how. Eine Befragung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zeigt, dass die große Mehrheit von über 90% der jüngeren berufstätigen Eltern bereit ist, für mehr Familienfreundlichkeit den Arbeitgeber zu wechseln. Doch auch Arbeitnehmer ohne Kinder würden zu über 70 % aus diesen Gründen den Arbeitgeber wechseln!

Alle sprechen von Diversity, doch was bringen gemischte Teams?

Teams, die mit Frauen und Männern besetzt sind, sind oft nicht nur innovativer, sondern können auch den wirtschaftlichen Erfolg ihres Unternehmens steigern. Durch die Vielfältigkeit der Mitarbeiter, werden Energien und Engagement freigesetzt, zudem sprechen Unternehmen so ein breiteres Kundenspektrum an.

Fazit: Betriebe, die Potenziale von Frauen fördern, stärken ihre Attraktivität als Arbeitgeber nach innen und außen.
Und das ist wichtig, denn das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg geht für den Zeitraum von 2008 bis 2025 von einem Fachkräfterückgang von 3,5 Millionen aus. Für Unternehmen ist es daher entscheidend, auch die Potenziale gut ausgebildeter Frauen verstärkt zu nutzen und zu fördern, wenn sie auch in Zukunft noch mitmischen wollen.

Doch den Unternehmen, die sich um Vereinbarkeit von Beruf und Familie bemühen, geht es keineswegs um einen sozialen Anstrich. Sie verfolgen ökonomische Ziele. Diese Strategie rechnet sich ganz klar auch betriebswirtschaftlich: Firmen, die auf Familienfreundlichkeit setzen, konnten neue Kundengruppen erobern, die Arbeitsatmosphäre verbessern, Fachkräfte binden und leichter neue anwerben und sogar Krankheits- und Fehlzeiten reduzieren. Eine US-amerikanische Studie aus dem Jahr 2006 belegt gar eine Korrelation von Image und kaufmännischem Erfolg. Voraussetzung ist, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zunächst einmal erkannt, wertgeschätzt und richtig gemanagt wird. Dann bringt sie einen Mehrwert für alle Beteiligten

Ein neuer Leitfaden des Familienministeriums zeigt Betrieben, wie sie passende Maßnahmen praktisch in den Berufsalltag umsetzen können.

 

Unterstützung den täglichen Spagat zu meistern, finden Ihre Mitarbeiter hier: Eltern in Balance: Erfolgreich in Beruf und Familie – Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren. 

Als offenes Seminar an der Haufe Akademie oder inholuse in Ihrem Unternehmen.

Das Abenteuer Wiedereinstieg nach der Elternzeit – Tipps für die erfolgreiche Rückkehr in den Job

Gepostet am Aktualisiert am

Ein Kind stellt das Leben ziemlich auf den Kopf,

Nichts ist anschließend mehr so, wie es früher einmal war.

Viel Schönes kommt auf einen zu, wenn aus einem Paar eine Familie wird. Aber es ist auch sehr anstrengend.

Ein Kind zu haben, bedeutet heute aber nicht mehr, den Beruf an den Nagel zu hängen und nur noch für die Familie dazu zu sein.

Allein schon aus Gründen der Altersabsicherung sollten Mütter beruflich am Ball bleiben.

Kind und Beruf? Ja beides ist machbar!

Mütter möchten heutzutage eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie, das lässt sich aus allen Studien heraushören.Frauen möchten für ihre Kinder eine liebevolle Mutter sein UND sie möchten im Beruf Leistung bringen, vielleicht sogar mit Kind die eigene Karriere voranbringen.

Doch welche Schritte sind für eine gelungene Balance von Familie und Beruf wichtig   und wie gelingen die ersten Schritte.

Früher war alles anders….

man entschied sich meist früh im Leben für einen Beruf und fand hoffentlich einen sicheren Arbeitsplatz bei einem guten Arbeitgeber.

Befördert wurde Schritt für Schritt, Frauen blieben zu Hause bei den Kindern und letztendlich wartete ein abgesicherter Ruhestand.

Doch diese Zeiten sind längst vorbei.

Heute sind Karrieren selten gradlinig, sie weisen Umwege und Brüche auf

und bieten die Chance auch mit Kindern beruflich erfolgreich zu sein. Erfolg definiert dabei jeder ganz individuell für sich. Doch immer noch bedeutet ein Kind zu bekommen für die meisten Frauen erst einmal eine Auszeit vom Job.

Der überwiegende Teil der jungen Mütter nimmt Elternzeit und bleibt erst einmal zu Hause, entweder um so viel Zeit wie möglich mit dem Nachwuchs zu verbringen oder weil trotz Berufswunsch die Möglichkeiten der Kinderbetreuung oder die Unterstützung durch den Arbeitgeber fehlen.

In beiden Fällen sollte man die Wiederaufnahme des Jobs gut vorbereiten und einige Dinge beachten, damit es mit dem beruflichen Anschluss klappt.

Darum geht es in meinem Buch: Elternzeit, Elterngeld plus und beruflicher Wiedereinstieg – inkl. Arbeitshilfen online.

Schritt für Schritt begleite ich Dich durch die letzten Wochen vor dem Mutterschutz, durch die Elternzeit und den Wiedereinstieg.

In vier Kapiteln gehen wir den Weg gemeinsam, um Dir den beruflichen Wiedereinstieg zu erleichtern, denn gut geplant ist klar gewonnen.

Doch warum sollten Mütter sich auf das Abenteuer Wiedereinstieg, das sicherlich nicht immer leicht sein wird, einlassen?

  1. Abwechslung macht das Leben spannend!

Kind, Job, Haushalt, Termine und so weiter – das ist ein ganz anderes Leben als Windeln, Babybrei und Co. Nach wenigen Wochen im Mütterkosmos und Gesprächen, die sich umso spannende Themen drehen, sehnt man nach etwas Abwechslung

  1. Finanzielle Freiheit –

nicht nur für die oben erwähnte Alterssicherung, es ist unheimlich gut für das eigene Selbstbewusstsein zum Familienunterhalt beizutragen.

Für mich war es nach 20 Jahren eigenes Geld eine schlimme Umstellung, plötzlich von meinem Mann abhängig zu sein.

  1. Karriere Kick, statt Karriere Knick,

denn wer auch in der Elternzeit Kontakt zu Kollegen und Vorgesetzten hält,findet leichter wieder in den Job und zu einem ausgewogenen Verhältnis von Beruf und Familie

  1. Eine Rückkehr in Teilzeit?

Dann freue Dich auf vergnügliche Nachmittage im Freibad, Eis essen auf dem Heimweg, Spaß oder entspanntes Lesen auf dem Spielplatz…

  1. Morgens schick ins Büro,

was meinst Du wie sehr du diese Momente herbeisehnen wirdst, wenn man in der Elternzeit kaum aus den Breibekleckerten Joggingsachen herauskommt

  1. Immer wieder etwas Neues lernen.

Ob im Beruf oder zusammen mit Ihrem Kind, Du wirdst immer wieder etwas Neues erfahren

  1. Die Zeit mit dem Kind bewusst genießen, statt dass es so nebenbei läuft.

Die gemeinsame Zeit wird dadurch wertvoller oder auch zur quality time in der Du ganz bewusst und mit Freude für dein Kind da bist.

  1. Abends zusammen am Tisch sitzen und jeder erzählt von seinem spannenden Tag
  2. Das Wochenende mit der Familie genießen

und zu wissen, dass am Montag wieder der Kopf im Büro gefordert sein wird.

  1. Mit Selbstbewusstsein vor den alten Freunden ohne Kinder berichten können, was in Deinem Leben so los ist

Bevor Du mit deinem Chef über den beruflichen Wiedereinstieg redest, solltest du eine genaue Planung machen.Dabei hilft der Arbeitsbogen im Buch.

Wie Du die Elternzeit richtig vorbereitest, dazu Tipps für Berufstätige in Elternzeit

und für den Endspurt in den Mutterschutz.

Wichtig ist: Zeige Engagement gegenüber dem Arbeitgeber

Wenn Du heute schon weissst, dass du nach der Elternzeit zurück in den Job möchtest, ist es wichtig bereits früh die Weichen dahingehend zu stellen, einen möglichst reibungslosen Wiedereinstieg zu gewährleisten.

 

  • Manche Frau, erhält als Mutter in Elternzeit nicht mehr alle relevanten Informationen und fühlt sich wie von der Außenwelt abgeschnitten. Mach deshalb Deinem Vorgesetzten und den Kollegen klar,dass Du weiterhin präsent und gut informiert bleiben willst.

 

  • Du könntest z.B. auch deinen Vorgesetzten bitten dich per Mail über für deinen Arbeitsbereich relevanten Geschehnissen im Unternehmen auf dem Laufenden zu halten. Oder bitte eine Kollegin dies zu tun.

 

So bleibst Du fachlich am Ball und wirst im Unternehmen nicht ‚vergessen‘.

Überlege gut, ob Du wirklich für volle drei Jahre aus dem Berufsleben aussteigen willst oder vielleicht doch im Rahmen der Elternzeit in Teilzeit arbeiten könntest.

So behältst Du den Kontakt zum Unternehmen, zu Kollegen und vor allem zu fachlichen Inhalten.

Eine Arbeitsaufnahme während der Elternzeit ist problemlos bis zu 30 Wochenstunden möglich.

Überlege frühzeitig, wie Du dir den Wiedereinstieg nach der Elternzeit vorstellst.

 

  • Willst Du künftig Voll- oder Teilzeit arbeiten?

 

  • Ist die Betreuung der Kinder gewährleistet?

 

  • Wie flexibel bist Du in deiner Zeitplanung und wie flexibel ist der Arbeitgeber?

 

  • Könntest Du vielleicht auch zeitweise von zu Hause arbeiten oder die Arbeitszeit flexibel gestalten?
  • Checke bereits ab, welche Aufgaben Du gut in Teilzeit übernehmen könntest.

 

Je konkreter Deine Vorstellungen über den Wiedereinstieg sind, desto leichter wird es für dich sein, deine Vorstellungen beim Vorgesetzen und der Personalabteilung durchzusetzen.

Stelle die Weichen für die Rückkehr richtig

Frage Dich

 

  • ·         Wie lange möchtest Du gern mit Kind pausieren?

 

  • ·         Wie lange Du tatsächlich pausieren könntest, ohne deine Karriere oder den beruflichen Anschluss zu verlieren?

 

  • ·         Wie kannst Du während der Babypause den Kontakt halten?

 

  • ·         Könntest Du dir vorstellen während der Babypause mit reduzierter Arbeitszeit am Ball zu bleiben und wie steht dazu wohl dein Arbeitgeber?·

 

  • ·         Habst Du dir überlegt, wie lange du stillen möchtest und ob dies an deinem Arbeitsplatz auch möglich wäre, wenn du noch in dieser Zeit zurückkehrst?·

 

  • ·      Weiss Dein Chef, dass du ganz sicher wieder kommst?

 

Ähnlich wie wir Pläne für den nächsten Urlaub schmieden, die Reise im Vorfeld buchen und wir uns das Urlaubsziel schon bei der Planung sehr gut vorstellen können, solltest Du auch den Wiedereinstieg angehen.

Entscheide, wie Dein Leben sein soll, wie viel Anteil der Beruf hat, wie viel Zeit Du mit deinem Kind haben möchtest.Checklisten dafür findest Du auch im Leitfaden.

Male Dir das Leben als berufstätige Mutter genau aus, das hilft die beruflichen und privaten Pläne zu realisieren.

Wenn Du weisst, wohin die Reise gehen soll und du dir dieses Ziel mit all seinen Zwischenzielen so attraktiv wie möglich ausmalst, dann wirst Du auch die Anstrengungen aufbringen, die dafür notwendig sind. Eine Vision oder ein attraktives Ziel, sind wie eine Richtschnur im Leben.

Tipps für den erfolgreichen Wiedereinstieg zusammengefasst

  • Besprich Deine Planungen zum Wieder­einstieg in den Beruf noch vor der Elternzeit mit deinem Vorgesetzten.
  • Halten Sie auch während der Elternzeit Kontakt Kollegen und Vorgesetzten
  • Biete Teilzeitarbeit, Urlaubs- und/oder Krankenvertretungen während der Elternzeit an.

So bleibst Du fachlich am Ball und zeigest Präsenz

  • Informiere Dich über mögliche Weiterbildungsmaßnahmen.
  • Nimm an Veranstaltungen Deines Arbeitgebers teil und lass dich zu Firmenfeiern einladen
  • Nutze Fachmedien, das Firmenintranet oder bitte Kollegen Dich auf dem Laufenden zu halten
  • Organisiere rechtzeitig, am besten schon in der Schwangerschaft, eine Kinderbetreuung, wo Du dein Kind gut aufgehoben weisst.

Wichtig ist bei all diesen Überlegungen vor allem eines,

dass wir als Mutter wir mit unserem Kind verbringen können, wirklich geniessen können!

Denn nur eine glückliche und zufriedene Mutter ist auch eine gute Mutter.

Mehr zum Buch >>> Elternzeit, Elterngeld plus und beruflicher Wiedereinstieg – inkl. Arbeitshilfen online

Und wer nicht gern mit einem Buch allein zu Hause sitzt, auf den freue ich mich im Seminar: Frauen in Balance: Erfolgreich in Beruf und Familie.Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren. Informationen, Termine und Orte gibt es unter Ausgewogener Umgang mit den Herausforderungen des Berufs- und Familienlebens.

Silke Mekat ist Diplom Betriebswirtin, Trainerin & Autorin mit dem Fokus der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Stressprävention, Selbstorganisation und Zeitmanagement. Silke Mekat unterstützt Beruf und Privatleben in Balance zu halten. Seit 2014 Trainerin der Haufe Akademie.

Rufen Sie mich gerne an oder schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie eine individuelle Beratung wünschen.

Gern komme ich auch in Ihr Unternehmen.

Rufen Sie mich gerne an oder schicken Sie mir eine E-Mail, wenn Sie eine individuelle Beratung wünschen.

Ich bin gerne für Sie da und freue mich von Ihnen zu hören.

Xing Profil

http://www.vereinbarkeit-von-beruf-und-familie.info

 

Herzliche Güße

Silke Mekat

Home Office: bald nicht mehr wegzudenken

Gepostet am Aktualisiert am

Jede zweite Fachkraft und fast drei Viertel der Führungskräfte in Deutschland haben derzeit die Möglichkeit, zumindest teilweise von zuhause aus zu arbeiten. Laut einer aktuellen Studie überwiegen beim Home Office die Vorteile und vor allem junge Mitarbeiter wünschen sich diese digitale Freiheit.

IMG_6305
 

Einen sehr interessanten Artikel dazu können Sie auf Personalwirtschaft.de lesen.

Ist das klassische 9 to 5 ein Auslaufmodell?

Kaum einer arbeitet noch nach den klassischen Arbeitszeiten von 9:00 bis 17:00 Uhr. Viel work also und wenig balance? Das kommt darauf an, denn wenn es keinen klassischen Feierabend mehr gibt dann lässt sich die Arbeitszeit flexibler gestalten. Warum also nicht Emails lesen, Projekte weiter entwickeln, wenn die Kinder im Bett sind?

Wer auch im klassischen Feierabend erreichbar ist, kann seine Aufgaben flexibel erledigen und schafft sich damit Freiräume zu anderen Tageszeiten.

Das Marktforschungsunternehmen Forsa hat 1.501 Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren befragt. Laut dieser Studie sind 52 Prozent der Deutschen schon heute auch in ihrer Freizeit, am Wochenende oder im Urlaub für Kunden, Kollegen und Vorgesetzte erreichbar. Nach Feierabend per Mail oder Telefon für den Arbeitgeber erreichbar zu sein, finden 68 Prozent der Befragten als normal und nur 32 Prozent bevorzugen heute noch eine striktere Trennung von Beruf und Privatleben.

Wenn der Trend laut Studie also weggeht vom Modell der festen Bürozeiten von 9 bis 17 Uhr, dann müssen auch die Arbeitgeber flexibler werden

Denn die flexibleren Arbeitszeiten sind nicht nur eine Last für die Mitarbeiter. Wer sich nicht starr an die Arbeitszeiten hält, dem ermöglicht sein Arbeitgeber im Gegenzug häufig ebenfalls flexiblere Arbeitszeiten. Feste Anfangszeiten gehören zunehmend der Vergangenheit an. Fixe Arbeitszeiten haben heute nur noch 38 Prozent der befragten Arbeitnehmer, 45 Prozent können sich ihre Arbeit innerhalb eines vorgegebenen Zeitfensters selbst einteilen und 15 Prozent ist komplett freigestellt, wann sie arbeiten. Die sogenannte Vertrauensarbeitszeit. Von dieser Flexibilität profitieren bislang jedoch mehrheitlich die Angestellten, denn für 72 Prozent der Arbeiter gelten nach wie vor feste Arbeitszeiten.

Wo bleibt da die Work-Life-Balance?

Führt diese ständige Erreichbarkeit und das Verwischen der Grenzen zwischen Arbeit und Privatem nicht zu Stress und Belastungen? Sollte man meinen, doch das Gegenteil ist der Fall. Die Studie zeigt, dass die flexiblen Arbeitszeiten sich der Studie nur bedingt auf die Work-Life-Balance der Erwerbstätigen auswirken. So sind 40 Prozent überzeugt, dass sie ein ausgeglichenes Leben führen. Eine leichte Schieflage (in welche Richtung auch immer) geben 35 % an und gerade mal neun % empfinden, dass die Arbeit das Leben deutlich dominiert.

Eine funktionierende Work-Life-Balance, scheint hängt der Forsa Studie zufolge auch mit dem Geschlecht zusammen, denn 47 Prozent der Frauen empfinden ihre Balance zwischen Arbeit und Beruf als ausgeglichen. Dies geben aber lediglich 35% der Männer an.

Müssten nicht gerade Eltern stark belastet sein?

Dies konnte die Forsa Studie widerlegen. Eltern sind laut Studie sehr gut in der Lage, ihre beruflichen Anforderungen und das Familienleben unter einen Hut zu bringen. Nur selten oder so gut wie nie kommt das Privatleben bei der Mehrheit der erwerbstätigen Eltern (65 Prozent) zu kurz. Auch die Arbeitgeber können sich freuen, denn die Arbeit leidet bei fast allen Befragten (92 Prozent) kaum einmal oder so gut wie nie wegen privater oder familiärer Verpflichtungen. Dennoch müsste für Eltern der Tag wohl mehr als 24 Stunden haben: 72 Prozent aller berufstätigen Eltern wünschen sich im Alltag mehr Zeit für gemeinsame Aktivitäten mit der Familie. Dies sehen Mütter und Väter recht ähnlich.

Flexible Arbeitszeitmodell in Klein und mittelständischen Unternehmen

Zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie fragen immer mehr Arbeitnehmer nach flexiblen Arbeitszeitmodellen. Starre Kernzeiten oder nine to five sind heute weder bei Mitarbeitern, noch bei immer mehr KMUs gefragt.

Beruf und Privates gut unter einen Hut zu bekommen ist ein Kunststück, das nicht jedem gelingt. Dabei ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für alle ein Gewinn!
Denn ein familienbewusstes Unternehmen hat nachweislich die motivierteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, kürzere Abwesenheiten in Familienphasen, mehr und bessere Bewerbungen, weniger Fehlzeiten und ein besseres Image.

Der Wunsch der Beschäftigten nach flexibleren Arbeitszeiten und mehr Zeitsouveränität ist nicht die einzige Motivation für Unternehmen, diesem Thema Aufmerksamkeit zu schenken. Eine flexible und familienbewusste Arbeitszeitgestaltung ist auch von zentraler Bedeutung, wenn es um die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen geht.

Wenn sich gerade für Frauen die Frage stellt “kann ich nach der Elternzeit noch arbeiten?”, sind flexible Arbeitszeitmodelle eine für Unternehmen leicht umsetzbare und kostengünstige Möglichkeit, um ihre Fachkräfte an sich zu binden.

Genau das ist es, wo Silke Mekat ansetzt: “In meinen Seminaren unterstütze ich Mitarbeiter Beruf und Privatleben in Balance zu bekommen – damit aus dem UND kein ODER wird!”

Tipps für väterorientierte Personalarbeit

Gepostet am Aktualisiert am

Immer öfter fragen werdende Väter nach Elternzeit und immer mehr nehmen sie auch in Anspruch.

Väter wollen Arbeit und Privat vereinbaren.

Immer mehr Väter reduzieren seit der Einführung des Elterngeldes im Jahr 2007 ihre Arbeitsstunden oder steigen sogar für einen befristeten Zeitraum ganz aus der Erwerbstätigkeit aus, um Zeit für die Familie zu haben. Bereits ein Jahr nach der Einführung machte jeder fünfte Vater davon Gebrauch. Heute geht bereits gut jeder dritte Vater in Elternzeit. Das neue Elterngeld Plus bietet Paaren zusätzliche Möglichkeiten, Erwerbs- und Familienarbeit aufzuteilen.

Doch Wunsch und Wirklichkeit liegen trotzdem nach wie vor weit auseinander. 80 Prozent der Väter, die Elternzeit in Anspruch nehmen, tun dies zur begrenzt auf zwei Monate. Mehr ist bei vielen Arbeitgebern einfach nicht drin. Nach diesen zwei Monaten kehren sie wieder zu ihrem „alten“ Arbeitszeitmodell zurück.

Gerade in Bayern gehen immer mehr Väter in Elternzeit. Ein Trend der in vielen Firmen noch für Verwirrung sorgt. Hier bieten sich Unternehmen einfache Möglichkeiten sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren.

Im zweiten Quartal 2013 nahmen 37,5 Prozent der bayerischen Väter für ihr Baby eine berufliche Auszeit und damit 7,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum im Jahr 2009. Boch beliebter war das Elterngeld in Baden-Würtemberg. Hier schnellte der Anteil männlichen Elterngeld-Bezieher binnen von drei Jahren sogar um 8,6 Prozentpunkte nach oben, und zwar von 23,9 auf 32,5 Prozent. Schlusslichter bei der Väterbeteiligung waren im zweiten Vierteljahr 2012 das Saarland mit 18,2 %, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 22,0 % sowie Sachsen-Anhalt (22,6 %) und Bremen (22,7 %)

Das Elterngeld erfährt damit bei Vätern immer größere Beliebtheit. In ganz Deutschland nahmen im zweiten Quartal 2012 fast ein Drittel aller Männer die Möglichkeit der staatlich unterstützten Elternzeit wahr, meldet das statistische Bundesamt.  Es wurden zwischen April und Juni 2013 insgesamt rund 165.000 Kindern in Deutschland geboren. In diesem Zeitraum bezogen die Väter von rund 48.000 Kindern dieses Zeitraums Elterngeld. Das entspricht einer Väterbeteiligung als Elterngeld von 29,3 Prozent. Knapp sechs Prozent mehr Väter als im zweiten Quartal 2009 nahmen sich diese berufliche Auszeit. Drei Jahr zuvor waren nahmen nur 23,4 Prozent Elterngeld in Anspruch nahmen.

Firmen sollten sich diesen Trend nicht entgegenstellen, sondern diesen vielmehr aufgreifen und ihn als Chance begreifen, sich für die “neuen” Väter, die Zeit mit ihren Kindern verbringen wollen attraktiv zu machen.

Wichtiger als Status, Karriere und Geld sind heute die weichen Faktoren. Glück, Sinn und Geusndheit stehen ganz oben auf der Wunschliste der Menschen.

Neuer Leitfaden gibt Tipps für väterorientierte Personalarbeit

Hier setzt der neue Leitfaden “Väter und Vereinbarkeit” des Unternehmensnetzwerks „Erfolgsfaktor Familie“ an. Die 80 Seiten starke Broschüre fasst die wichtigsten Daten und Fakten zum Thema Väter und Vereinbarkeit zusammen.

Den vollständigen Leitfaden „Väter und Vereinbarkeit. Leitfaden für eine väterorientierte Personalarbeit“ (Hrsg. Vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend) können Sie hier kostenlos herunterladen.

Elterngeldrechner: Anspruch online ermitteln

Gepostet am Aktualisiert am

Vor dem ersten Kind kennen die meisten Paare das Elterngeld zwar aus den Nachrichten. Doch wann, wo und wie die Leistung beantragt werden muss, ist ihnen oft nicht bekannt. Ähnlich geht es vielen mit der Elternzeit. Denn kaum einer weiß, was in dem Antrag stehen muss. Damit Berufstätige einen Überblick bekommen, hier wichtige Informationen:Elterngeld und Elternzeit: Was ist was?
Das Elterngeld ist eine finanzielle Unterstützung vom Staat. Anspruch hat grundsätzlich jeder, der Nachwuchs bekommt. Das Thema Elternzeit beschäftigt dagegen nur angestellte Arbeitnehmer. Ihnen gibt der Gesetzgeber das Recht, nach der Geburt des Kindes ihr Arbeitsverhältnis für eine bestimmte Zeit ruhen zu lassen.

Wie hoch ist das Elterngeld?
Der Mindestbetrag beim Elterngeld liegt bei 300 Euro pro Monat. Voraussetzung ist, dass die Eltern das Kind selbst betreuen und die Person, die Elterngeld bezieht, nicht mehr als 30 Stunden pro Woche arbeitet. «Grundsätzlich ist das Elterngeld ein Einkommensersatz», erklärt Frauke Greven von der Spielraum-Projekt Vereinbarkeit GmbH. Bezugsberechtigte bekommen 67 Prozent des in den zwölf Monaten vor der Geburt des Kindes durchschnittlich erzielten Einkommens, bis zu einem Höchstbetrag von 1800 Euro monatlich.

Elterngeldrechner: Anspruch online ermitteln

Eltern können Elterngeld, ElterngeldPlus und Partnerschaftsbonus miteinander kombinieren. Wie das geht, welche Aufteilung für welche Familie am besten passt und wie viel Elterngeld dann zur Verfügung steht, verrät der kostenlose Elterngeldrechner des Familienministeriums.

 

Wie lange zahlt der Staat Elterngeld?
Das Elterngeld wird für maximal 14 Monate gezahlt. Bei Paaren sieht der Gesetzgeber eine Besonderheit vor: Sie bekommen die staatliche Leistung nur dann für 14 Monate, wenn beide Elternteile Elternzeit nehmen. Sprich: Setzt etwa nur die Mutter von ihrem Job aus, zahlt der Staat höchstens für 12 Monate Elterngeld. Nur wenn auch der Vater für mindestens zwei Monate Elternzeit nimmt, bekommt das Paar die Leistung für 14 Monate.

Wo muss das Elterngeld beantragt werden?
Das Elterngeld muss bei der Elterngeldstelle beantragt werden. «Häufig ist die Elterngeldstelle bei den Jugendämtern angesiedelt», sagt Friedrun Bastkowski vom Berliner Verein Kobra, der Frauen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie berät. Das lässt sich leicht mit einem Anruf bei der Stadt oder auf der entsprechenden Homepage herausfinden. Für den Antrag müssen Eltern ein Formblatt ausfüllen.

Wann muss das Elterngeld beantragt werden?
Das Elterngeld können Mütter und Väter erst beantragen, wenn der Nachwuchs auf der Welt ist. Dann muss der Antrag bei der Elterngeldstelle innerhalb von drei Monaten eingehen. Das Geld wird auch rückwirkend gezahlt.

Und wo und wann muss Elternzeit beantragt werden?
Elternzeit beantragen Arbeitnehmer bei ihrem Arbeitgeber. «Der Antrag muss diesem spätestens sieben Wochen vor Beginn der Elternzeit vorliegen», sagt Bastkowski. Das bedeutet, dass Frauen ihren Antrag spätestens eine Woche nach der Geburt einreichen müssen. Denn sie genießen acht Wochen nach der Geburt noch Mutterschutz. Wollen Väter unmittelbar nach der Geburt Elternzeit nehmen, müssen sie ihren Antrag sieben Wochen vor dem errechneten Geburtstermin einreichen. Der Arbeitnehmer hat einen gesetzlichen Anspruch auf Elternzeit.

Wie lange können Arbeitnehmer Elternzeit nehmen?
Vater und Mutter können ihr Arbeitsverhältnis jeweils für maximal drei Jahre ruhen lassen. In dieser Zeit können sie nur in Ausnahmesituationen – etwa im Fall einer Insolvenz – gekündigt werden. Bei der Beantragung der Elternzeit müssen sie sich festlegen, wie sie die Elternzeit gestalten wollen: So müssen sie dem Arbeitgeber etwa sagen, ob sie etwa zwei Jahre pausieren wollen oder nur eines und dann etwa Teilzeit arbeiten möchten. (dpa)

Weitere Links:
Info-Broschüre Eltern im Job zum Download (pdf)
Statistik zum Elterngeld zum Download (pdf)
Gesetz zu Elternzeit- und Elterngeld

Was ändert sich mit dem ElterngeldPlus?

Immer mehr junge Familien wünschen sich Zeit für die Familie, aber auch Zeit für den Beruf: Neun von zehn Frauen und Männern zwischen 20 und 39 Jahren finden, dass sich Mütter und Väter gemeinsam um ihre Kinder kümmern sollen.

Die neuen Regelungen zum ElterngeldPlus und zur Elternzeit, die für Geburten ab dem 1. Juli 2015 gelten, knüpfen an diese Wünsche an. Das ElterngeldPlus unterstützt Eltern, die in Teilzeit arbeiten. Ob volle Auszeit vom Job, kleine, mittlere oder große Teilzeit – die neuen Regelungen bieten Müttern und Vätern eine Vielzahl von Möglichkeiten, Familie und Beruf miteinander zu verbinden und sich ihre Aufgaben partnerschaftlich zu teilen.

Der Elterngeldrechner des Bundesfamilienministeriums hilft dabei, die ersten Monate mit Kind gemeinsam zu planen – zeitlich und finanziell. Mit dem erweiterten Planer können Eltern jetzt ausprobieren, wie sie nach der Geburt ihres Kindes Elterngeld, ElterngeldPlus und Partnerschaftsbonus miteinander kombinieren, welche Verteilung für sie in Frage kommt und welcher Anspruch auf Elterngeld sich daraus ergibt.

Das neue Plus
Das bisherige Elterngeld wird derzeit für maximal 14 Monate nach der Geburt des Kindes gezahlt. Steigen Mütter oder Väter schon währenddessen in Teilzeit beruflich wieder ein, haben sie bislang dadurch einen Teil ihres Elterngeldanspruches verloren. Das ändert sich mit dem ElterngeldPlus: Künftig ist es für Eltern, die in Teilzeit arbeiten, möglich, das ElterngeldPlus doppelt so lange zu erhalten. Ein Elterngeldmonat wird zu zwei ElterngeldPlus-Monaten.
Ergänzend gibt es einen Partnerschaftsbonus: Teilen sich Vater und Mutter die Betreuung ihres Kindes und arbeiten parallel für mindestens vier Monate zwischen 25 und 30 Wochenstunden, erhalten sie jeweils zusätzlich für vier Monate ElterngeldPlus. Alleinerziehende können das neue ElterngeldPlus im gleichen Maße nutzen.

Auch die Elternzeit wird deutlich flexibler. Wie bisher können Eltern bis zum 3. Geburtstag eines Kindes eine unbezahlte Auszeit vom Job nehmen. Künftig können 24 Monate statt bisher 12 zwischen dem 3. und dem 8. Geburtstag des Kindes genommen werden.
Die neuen Regelungen sind seit 2015 in Kraft.

Elterngeldrechner jetzt mit neuem Planer online unter: www.familien-wegweiser.de

Buchtipp für alle, die mehr wissen wollen: für Personaler und Mitarbeiter: Elternzeit, Elterngeld plus und beruflicher Wiedereinstieg – inkl. Arbeitshilfen online  – Mehr Infos auf Haufe.de

Broschüren zum ElterngeldPlus gibt es hier: ElterngeldPlus

Herzliche Grüße
 
Quelle: BMFSFJ, Münchener Merkur

Die beste Betreuung für mein Kind – Ratgeber für Eltern

Gepostet am Aktualisiert am

glückliche familie
Für Eltern, die ihr Kind in eine Krippe, Kita oder Kindertagespflegestelle geben wollen, hat die Deutsche Liga für das Kind die Broschüre „Die beste Betreuung für mein Kind. Worauf sollte man achten, wenn man sein Kind in eine Krippe, Kita oder Kindertagespflegestelle geben möchte, steht für Eltern zum kostenlosen Download bereit.
Rund um den Start in Krippe oder Kindergarten und bei der Asuwahl dr richtigen Einrichtung, tauchen viele Fragen auf.
Herausgeber ist die Deutsche Liga für das Kind.