Stress

Den Alltag locker im Griff

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Wer kennt das nicht selber oder vom Hörensagen: Zeit ist für Berufstätige, für gestresste Eltern und viele andere oft Mangelware.

Wir verzetteln uns. Schieben die Dinge auf die lange Bank und vor uns her. Finden vielleicht unsere Unterlagen nicht wieder und so werden die Stapel immer grösser.

Doch wie kommen wir ins Handeln? Wie fängt man endlich an?

adult chill computer connection
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Welcher Organisationstyp sind Sie?

“Hier ein kleiner Selbsttest:

Wie planen Sie prinzipiell Ihre Tage am liebsten?
Ich erstelle Zeitpläne und arbeite meine Punkte der Reihe nach ab.
Ich plane jeden Einzelschritt meiner Tätigkeit mit exakter Zeitangabe
Planen? Schon das Wort erzeugt mir Unbehagen! Ich lebe am liebsten spontan und tue, was halt gerade wichtig scheint.
Das kommt darauf an, wer gerade etwas von mir will, für wen ich was tun kann oder muss. Wenn Sie andere Menschen über etwas informieren, dann ist es Ihnen in der Regel wichtig, …
detaillierte, präzise Informationen und Fakten zu geben.
in groben Zügen einen Überblick zu vermitteln, ohne sich in Details zu verlieren.
die Meinung des anderen dazu gleich zu hören.
vor allem die nächsten Schritte sowie einen konkreten Zeit- und Maßnahmenplan zu erarbeiten.Wenn Sie aufräumen oder Unterlagen sortieren, …
dann achten Sie verlässlich auf die richtige Reihenfolge und den richtigen Platz der Dinge.
dann ist “fertig werden” wichtiger als die korrekte Ausführung im Detail.
achten Sie darauf, dass auch andere Menschen mit dieser Ordnung klarkommen.
folgen Sie logischen Kriterien.”

Wer den ganzen Test machen möchte, findet diesen auf der Seite von Cordula Nussbaum: kostenloser Selbsttest “Chaot oder Systematiker”

Cordula Nussbaum über ihr Buch: “Die Leser finden im Buch neben vielen Checklisten auch Ideen, wie Sie mit Ritualen das Leben vereinfachen und übersichtlicher machen, wie Sie mit Zeitinseln Ruhe schaffen und natürlich sind Themen wie “Nein”- sagen, delegieren und die Familienmitglieder in die Organisation einbeziehen wichtige Aspekte eines entspannten Familienalltags.”

Unser Leben ist eigentlich viel zu kurz, um sich beruflich und privat so viel Stress zu machen.

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Selbstorganisation für den Alltag – Einfach organisiert – die Dinge geregelt bekommen

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Herzliche Grüße

Wenn die Zeit wieder einmal nicht ausreicht…

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Sicher kennen Sie solche Tage auch, an denen Sie sich morgens einige to dos für den Arbeitstag vorgenommen haben. Doch schneller als gedacht, kommt der Feierabend und wieder sind noch 20 Emails in der Taskleiste, die Sie noch dringend beantworten wollten. Von den heutigen to dos, haben Sie auch kaum etwas geschafft, das Tagesgeschäft kam – wie meistens- dazwischen. Wieder einmal hat die Zeit nicht ausgereicht.So oder so ähnlich geht es den meisten meiner Seminarteilnehmern: Die Zeit scheint regelrecht davon zulaufen.

In diesem Beitrag finden Sie deshalb einen Beitrag wie Sie diesem Stress begegnen können.

Außerdem informiert dieser Beitrag Sie wie sich Kind und Job im Homeoffice organisieren lassen, wie Sie sie Grenzen setzen und sich vor Überforderung schützen können und eine kleine Entspannung für zwischendurch, finden Sie auch weiter unten in diesem Beitrag.

Viel Spaß beim Lesen

golden cup and basket with books
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Stress weg – so geht´s

Die Aktenordner stapeln sich in unendliche Höhen, der Drucker spuckt Unmengen an zu erledigender Arbeit aus, ständig klingelt eine Outlook Erinnerung, eine neue Mail kommt rein und auch das Telefon klingelt praktisch pausenlos. Dann kommt der Chef und braucht ganz dringend etwas und dabei ist der Arbeitstag eigentlich fast zu Ende. Nun sitzt du in Mitten von diesem Chaos und …

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Kind und Job – von Zuhause aus arbeiten

Für einige Eltern ziemlich hilfreich, wenn sie von Zuhause aus arbeiten können. Das erleichtert auf jeden Fall die Logistik mit Kindern. Es könnte allerdings zum Problem werden, wenn diese dabei nicht so richtig mitspielen. Dann nämlich müssen Sie mitspielen und sitzen – statt wie geplant auf Ihrem Bürostuhl – auf dem Teppich. Genauso geht es mir auch, wenn ich nicht …Mehr…

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Das mache ich selbst! Eigene Grenzen erkennen und sich vor Überforderung schützen

Kennen Sie das vielleicht auch? Sie machen alles selbst und stoßen irgendwann an Ihre Grenzen? Sie fühlen sich gestresst, müde oder ausgelaugt – einfach überfordert   Gerade wir Frauen haben ja gerne einen Perfektionstick: Am liebsten wären wir die perfekte Frau, Tochter, Freundin, Sportlerin, Mitarbeiterin, Chefin, Mutter, Geliebte, Schwester …. So viel Perfektion kann nur eins machen: unsympathisch und einen …Mehr…

Kleine Entspannung für zwischendurch

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Wir hetzen von Termin zu Termin und die to do Liste scheint auch nicht kürzer zu werden. Da tut es gut kurz mal abzutauchen. Für ein komplettes Entspannungsprogramm fehlt einem meistens sowieso die Zeit. Aber versuchen Sie es doch mit einer dieser Entspannungsübungen, die sich fast nebenbei durchführen lassen, egal ob auch Zuhause oder im Büro. Richten Sie Ihren Blick …

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Nehmen Sie sich bewusst mal wieder Zeit

Weihnachten ist nicht mehr weit. Machen Sie sich auch schon Gedanken, was Sie Ihren Lieben schenken können? Dann schenken Sie doch einfach „ein Ohr“. Fangen Sie heute gleich an und hören Sie Ihrem Kollegen, der Partnerin oder der Nachbarin richtig aufmerksam zu. Nehmen Sie sich Zeit. Lassen Sie sich auf Ihr Gegenüber ein. Die Zeit vor dem Weihnachtsurlaub oder dem …Mehr…

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Herzliche Grüsse

Silke Mekat

Soulution Coaching Silke Mekat Unternehmensberatung für familienbewusste Personalpolitik Silke Mekat März 2013

Soulution Coaching Silke Mekat

Beraterin, Trainerin und Autorin rund um Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Trainerin im Auftrag der Haufe Akademie

Immer nur Vollgas – kann das gut gehen?

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Die größte Klarheit über unsere Bedürfnisse gewinnen wir immer dann, wenn sie gerade nicht erfüllt werden. Jesper Juul
Aber wie kann ich überhaupt erkennen, was mir gut tut?Gerade berufstätige Frauen und Mütter denken zuallererst an die Familie, den Beruf, den Haushalt, Freunde und Familie und meistens zuletzt an sich. Doch was kann ich tun, damit es mir gut geht? Dazu eignen sich die Übungen weiter unten.
Immer nur Vollgas, das funktioniert bei einem Auto nicht und deshalb bringen wir es zur Inspektion, lassen es waschen und pflegen, gehen regelmässig zum TÜV. Doch was tun wir für uns selbst? Erfahren Sie in diesem Beitrag, wie Sie Ihre Energie wieder auffüllen können, sich bewusst werden was in Ihrem Leben zu kurz kommt und wie Sie auch am Schreibtisch aktiv etwas für Ihren Rücken tun können.

Viel Spaß beim Lesen

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Stressmanagement: Geht immer nur Vollgas?

Nein, ich will nicht mehr so erschöpft sein! Ich will mich wieder freuen können! Das wünschen sich viele Menschen, die an ihre Belastungsgrenze gelangt sind. Doch wie schaffe ich mir Freiräume und wie fülle meine Energietanks wieder auf? Nun heisst es nicht zu warten, bis die Kräfte ganz erschöpft sind und man sich nur noch wiederwillig und mit letzter Kraft …

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Work Life Balance: finden Sie Ihre Energieräuber

Die größte Klarheit über unsere Bedürfnisse gewinnen wir immer dann, wenn sie gerade nicht erfüllt werden. Jesper Juul Wie kann ich überhaupt erkennen, was mir gut tut?  Gerade berufstätige Mütter denken zuallererst an die Familie, den Beruf, den Haushalt, Freunde und Familie und meistens zuletzt an sich. Doch was kann ich tun, damit es mir gut geht? Dazu eignen sich …

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Übung: Energieräuber finden

Auch diese Übung kann helfen zu erkennen was ich brauche und möchte: „Energieräuber finden“. Stellen Sie sich selbst als die schon erwähnte Autobatterie vor: Ein Aufladekabel führt zu Ihnen hin, ein anderes Kabel leitet Energie von Ihnen weg. (Wenn es Ihnen besser gefällt, können Sie sich auch als Tank mit einem Zu- und einem Ablauf oder irgendein anderes entsprechendes Bild vorstellen.) Jetzt nehmen Sie sich zwei Blatt Papier, einen roten und einen grünen Stift.Mehr…

Rückenschmerzen: Mehr Bewegung ins Büro!

Rückenbeschwerden gelten als Volksleiden, einige müssen sich sogar mit chronischen Schmerzen plagen. Um Rückenbeschwerden vorzubeugen und allgemein etwas für seine Fitness zu tun, helfen Lockerungs-, Kräftigungs- und Dehnungsübungen, die sich auch im Büro umsetzen lassen. Bildschirmtraining: Einfach mal locker werden Wer im Büro viel sitzt, bekommt früher oder später eine Rückmeldung von seinem Körper. Ob Rücken-, Nacken- oder Oberschenkelschmerzen – …Mehr…

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Herzliche Grüße

Familie und Beruf positiv vereinbaren

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Ein wichtiger Erfolgsfaktor für Mitarbeiter und Unternehmen ist eine gelungene Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Viele Unternehmen haben das bereits erkannt und bieten ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern familienbewusste Rahmenbedingungen. Doch nicht jedem gelingt der tägliche Spagat zwischen Beruf und Privatleben. Die Balance von Beruf und Familie ist häufig mit großen Anstrengungen und inneren Konflikten verbunden, sagt Silke Mekat, Trainerin und Beraterin für berufstätige Mütter und Väter. Im Job 100% geben und gleichzeitig eine gute Mutter, Partnerin, Freundin und Tochter sein, diese manchmal unerfüllbaren Ansprüche können das Leben schwer machen.

 

Vereinbarkeit vor allem ein Frauenproblem?

Frauen erschwert es den Aufstieg, wenn das Thema Vereinbarkeit vor allem als Frauenproblem verstanden wird. Heute sei es kein Problem mehr, als Mutter eine verantwortungsvolle Führungsposition zu übernehmen, sagt Christiane Vorspel, Bereichsleiterin IT bei der Commerzbank, interene Mentorin und Mutter von zwei Kindern. “Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine der wichtigsten Fragen. Es braucht Vorbilder, die zeigen, dass es geht“, sagt sie. Die Unternehmen müssten dafür die richtigen Rahmenbedingungen schaffen – für Mütter wie Väter.

Unterstützung wichtige private Lebensinhalte zufriedenstellend zu gestalten und gleichzeitig erfolgreich im Beruf sein zu können, finden weibliche Fach- und Führungskräfte im Juli in München im exklusiven Frauen Seminar an der Haufe Akademie:
Frauen in Balance: Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren. Vereinbarkeit von Beruf und Familie www.haufe-akademie.de/94.17
Eine gute Gelegenheit zur Ruhe zu kommen und die Gedanken weg vom Alltagstrubel und hin zu den eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu lenken.
Möglichkeiten und ein eigenes Modell zu entwickeln, den verschiedenen Ansprüchen und auch sich selbst gerecht zu werden.

Und wenn Sie mehr erfahren möchten, empfehle ich Ihnen den Besuch eines Anti Stress Seminars z.B.  

Frauen in Balance: Erfolgreich in Beruf und Familie – Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

Sie möchten im Beruf erfolgreich und zugleich eine gute Mutter sein? Beruf und Familie – das ist eine Doppelbelastung. Umso konsequenter müssen berufstätige Mütter Prioritäten setzen, delegieren, klare Absprachen treffen, sich organisieren und Ihre Zeit einteilen. Erlernen Sie Strategien, wie Sie mit den Herausforderungen des Berufs- und Familienlebens erfolgreich, zufrieden und ausgewogen umgehen, damit du diesen Spagat erfolgreich meisterst. Informationen und Termine finden Sie  hier

 

Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Home office – Fluch oder Segen?

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Soulution Coaching Silke Mekat Beratung für familienbewusste Personalpolitik Fachkräftesicherung Homeoffice, flexible Arbeitszeitmodelle, Jobsharing, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, beruflicher Wiedereinstieg, München, Coaching

Die Zahl der Pendler und deren Arbeitswege nimmt weiter zu. Ein Zeichen erhöhter Flexibilität aber auch eine nachweisliche Belastung für die körperliche und psychische Gesundheit von Beschäftigten. Auch berufstätige Eltern greifen gern auf diese Form des Arbeitens zurück, um Beruf und Familie besser organisieren zu können. Flexible Home- und Mobile-Office Angebote können  Entlastung schaffen, wenn die richtige Mischung gefunden wird und die Arbeitskultur der Unternehmen stimmt.

 

Auch ich habe mein Büro bei uns im Haus. So spare ich mir die Wege zu einem gemieteten Büro und kann die Ruhe bei uns geniessen. Natürlich erledige ich viele Dinge im Haushalt in meiner eigentlichen Arbeitszeit, doch dafür sind die Abende dann auch wirklich Feierabend und die Zeit mit meinem Kind, gehört häufig exklusiv uns beiden.Ich denke, es kommt darauf an, wie ich mit den Herausforderungen umgehe. Der Versuch mit einem aufgeweckten Kleinkind im selben Zimmer zu arbeiten, ist meiner Meinung nach zum Scheitern verurteilt. Auch die technischen Rahmenbedingungen des Arbeitgebers müssen stimmen. Beide Seiten, Arbeitnehmer und Arbeitgeber haben dafür Sorge zu tragen, dass die Möglichkeiten konzentriert arbeiten zu können gegeben sind. Mal eben schnell und mit Kind oder vom Spielplatz aus, ist keine gute Wahl. Irgendwer oder etwas bleibt auf der Strecke. Ihr Kind, dem Sie in diesem Moment nicht die Aufmerksamkeit schenken können, die es mit Sicherheit gerade dann einfordert. Dem Job, dem Sie nicht Ihre volle Konzentration widmen können und am Ende auch Sie selber. Die Journalistin in einem Artikel (Wenn Mütter von zu Hause aus arbeiten (müssen) versucht aus jedem Tag eineinhalb Stunden Arbeitszeit herauszuquetschen, bewegt sich auf Socken durch das eigene Haus, um bloss das Kind nicht zu stören und scheitert am Ende meistens wohl doch.

Wenn Sie im Home Office arbeiten möchten, sorgen Sie als erstes für die Rahmenbedingungen.

  1. Sorgen Sie für eine qualitativ gute Kinderbetreuung. Nur wenn Sie Ihr Kind oder Ihre Kinder gut aufgehoben wissen, haben Sie den Kopf frei für den Job
  2. Denken Sie auch an Notfälle. Wer kann sich um Ihr Kind kümmern, wenn es krank ist oder wenn Sie selber mal ausfallen?
  3. Wieviel Arbeitszeit können Sie überhaupt zur Verfügung stellen?
  4. Wieviel Zeit möchten Sie täglich mit Ihrem Kind verbringen?
  5. Wie viel Zeit brauchen Sie als Auszeit für sich selber?
  6. Wann ist definitiv Schluss mit der Arbeit? Ein Arbeitsplatz zu Huase verführt auch dazu ständig erreichbar zu sein und zu arbeiten.
  7. Besprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten, wie das Unternehmen Sie bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familienpflichten unterstützen kann
  8. Wie sollten Ihre idealen Arbeitszeiten sein? Oder wäre ein Home Office besser und möglich? Interessant, wenn Sie von zu Hause aus arbeiten möchten ist dieser Artikel “Rechte und Pflichten im Home Office”

 

Suchen Sie nach neuen Wegen im anstrengenden Arbeitsalltag? Tanken Sie auf in Silke Mekats Seminaren an der Haufe Akademie

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Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Zeitalter der Digitalisierung

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Vereinbarkeit von Beruf und Familie damit aus dem und kein oder wird Silke Mekat

Welche Angebote zur Unterstützung der Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben werden heutzutage in Unternehmen angeboten und welche Zielgruppen werden damit angesprochen? (junge Mütter und Väter, Erwerbstätige mit Pflegeverantwortung, ältere Mitarbeiter)

Angeboten werden in der Regel Betriebskitas oder Zuschüsse zur Betreuung von Kleinst- und Kleinkindern. Leider richten sich die meisten Angebote an Mütter mit kleinen Kindern. Vergessen werden Eltern von Schulkindern. Kaum ein Arbeitnehmer hat 14 Wochen Urlaub. Schulkinder jedoch schon. Die meisten Grundschulen enden zwischen 11:30 und 13 Uhr. Eine Arbeit lohnt sich in dieser kurzen Zeit kaum, zumal auch noch Wegzeiten hinzukommen.

Eine sich weiter durchsetzende Möglichkeit Beruf und Familie zu vereinbaren, sind flexible Arbeitszeiten und Homeoffice. Hierfür sind immer mehr Firmen offen.

Welche von den eben genannten Angeboten sind Ihrer Ansicht nach besonders effektiv im Hinblick auf eine bessere Vereinbarkeit?

Vier von zehn Frauen würden auf Vollzeit umsteigen, wenn sich die Kinderbetreuung optimal organisieren ließe. Leider scheitern viele an starren Betreuungszeiten, langen Schulferien und der immer noch herrschenden Präsenzkultur in den Firmen. Vor allem flexible Arbeitszeiten sind für 95 Prozent der Arbeitnehmer ein Muss, um Job und Familie besser vereinbaren zu können.

In Zukunft wird Arbeit mit Hilfe der fortschreitenden Digitalisierung noch mobiler. Welche Chancen ergeben sich dadurch für den Arbeitnehmer?

Vor allem berufstätige Eltern profitieren, da Homeoffice sich zunehmend verbreitet und im Rahmen der Digitalisierung neue Jobs entstehen. Online von zu Hause aus arbeiten, ist ich mit einem Kleinkind möglich, wenn die Betreuung organisiert ist.

Inwiefern können digitale Hilfsmittel – Stichwort „Apps“ – den Familienalltag unterstützen?

heutzutage ist die Kommunikation durch Apps wie Whats App z.B. sehr viel leichter geworden. Wer holt wann die Kinder ab,? Wer bringt sie wo hin? das lässt sich schnell und unkompliziert regeln, ohne ewig am Telefon zu hängen. Auch Einkaufslisten lassen sich mit dem Partner teilen und so der Einkauf oder das Kochen einfacher gestalten.

Worin bestehen die Risiken, die mit Angeboten wie verschiedenen Arbeitszeit- sowie Arbeitsortmodellen einhergehen?

Homeoffice z.B. ist nicht ganz so leicht, wie viele es sich vorstellen. Ich muss mich selber organisieren und strukturieren können. Der Austausch mit Kollegen fällt weg, das passt nicht zu jedem. Auch die Meetingkultur in vielen Firmen steht dem entgegen und hier muss neu gedacht werden. Chef und Mitarbeiter sind nicht mehr zeitlich und räumlich an einem Ort, das bringt ganz neue Herausforderungen mit sich.

Was können Unternehmen tun, um diese Risiken zu reduzieren?

wichtig ist ein Wertewandel in den Unternehmen. Weg von der Präsenzkultur, wo Anwesenheit belohnt wird, sondern hin zu einer Leistungskultur. Daneben müssen Vorgesetzte ihren Mitarbeitern vertrauen, die wichtigste Eigenschaft, die heute Firmen und Führungskräfte brauchen. Führung in agilen Zeiten, bedeutet Wertschätzung und Abgabe von Verantwortung.

Nachdem sie nun die Vorteile und Risiken benannt haben, wie ist ihre Gesamteinschätzung: Führen neue Vereinbarkeitsinstrumente zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf & Familie? Fall ja, warum? Falls nein, warum nicht?

Natürlich führen neue Vereinbarkeitsinstrumente dazu, dass die Balance von Beruf und Privatleben stimmt. Wir müssen nur anfangen weniger von der Wirtschaft aus zu denken, unsere Kinder auf das Berufsleben vorzubereiten und uns selber zu optimieren, mehr hin zu einem wertschätzenden Umgang in Beruf und Familie. Wir diskutieren Ganztagesschulen als Rechtsanspruch, vergessen dabei aber, dass Kinder auch Zeit zum Spielen brauchen und zur Erholung. Wir reden über mehr Vollzeitstellen für Frauen, gleichzeitig leben die meisten Paare traditionelle Rollenverteilungen. Bei diesem Spiel verlieren die Frauen und die Kinder. Hier muss jede Familie ihren eigenen Weg finden und gehen. Der Ruf nach dem Staat für eine bessere Vereinbarkeit und gleichzeitig einer Vereinbarkeitslüge, ist zu kurz gedacht. Ich bin selber verantwortlich für mein Leben, also muss ich es auch gestalten und Entscheidungen treffen, zu denen ich dann auch stehe.

 

Eine Studie zeigt, dass bisher nur 45 % der deutschen Familien mit ihrer eigenen Vereinbarkeitssituation zufrieden sind. Woran kann das Ihrer Ansicht nach liegen?

Zum einen fallen durch die von unserer Gesellschaft geforderte Mobilität die familiären Strukturen weg, so dass keine Oma, Opa, Onkel oder Tanten bei der Betreuung der Kinder zur Verfügung stehen. Vielfach stemmen die Eltern alles allein und das zehrt. Zum anderen muss den Eltern aber auch klar sein, dass diese Zeit auch vorbei geht. Kinder sind nicht lange klein und brauchen ihre Eltern voll. Stück für Stück nabeln sie sich ab. Vielleicht hilft dieses Wissen manchem auch, sich auf die Zeit, in der man selber beruflich und persönlich zurückstecken muss, gelassen einzustellen. Wer 100% im Job geben will, seine Kinder von 7 bis 19 Uhr betreuen lässt, der darf sich nicht wundern, wenn man vieles im Leben der Kinder nicht mitbekommt. Andersherum darf ich mich nicht wundern, wenn ich für die Kinder aus dem Beruf aussteige, wenn ich dann dort den Anschluss nicht mehr finde. Erinnern wir uns nur 10 Jahre zurück, da sahen die Jobs in den Büros noch ganz anders aus. Aus beiden Teilen des Lebens darf man sich also nicht ganz zurückziehen, dann klappt es auch schon. Dazu ein bisschen mehr Gelassenheit.

Welche Rahmenbedingungen sind notwendig, um eine bessere Vereinbarkeitssituation für Erwerbstätige zu erreichen?

  • Rückkehrmöglichkeit von Teilzeit in vollzeitnahe Teilzeit oder Vollzeit
  • Leistungskultur, statt Präsenzkultur
  • Mütter als vollwertige Arbeitnehmer wahrnehmen und wertschätzen, statt sie wie bisher aufs berufliche Abstellgleis zu stellen
  • Förderung von Mitarbeitern im Unternehmen z.B. durch Weiterbildung und unterstützende Maßnahmen, statt immer nur auf die Bewerber zu schauen

 

Was glauben Sie, durch welche Massnahmen kann man junge Eltern (Mütter oder Väter) während der Elternzeit an das Unternehmen binden?

Wichtig ist, dass Firmen den Kontakt zu ihren Mitarbeitern in Elternzeit halten und eine Perspektive für die Zeit danach aufzeigen. Dann kehren die meisten früher als geplant zurück und auch die Unsicherheit in der Planung für die Firmen, durch das neue Elterngeld Plus lässt sich durch den Kontakt reduzieren. Wer im Kontakt bleibt, ist auch im Gespräch und weiss wo der andere steht und wohin die Überlegungen gehen.

 

Studien nach, ist ein zentrales Hindernis für mehr Angebote im Bereich mobiler Arbeitsmodelle die Unternehmenskultur.

Generell: Was sind Ihrer Meinung nach die Haupttreiber für einen Kulturwandel?

Die Zahl der erwerbsfähigen Personen in Deutschland sinkt und wird auch in Zukunft noch weiter zurückgehen.

Gleichzeitig steigt der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften, denn die Wirtschaft wächst gleichzeitig.

In letzter Konsequenz bedeutet das: Es gibt immer weniger geeignete Bewerber für anspruchsvolle Arbeitsplätze. Wer aber mittelfristig seinen Bedarf an qualifiziertem Personal nicht decken kann, riskiert langfristig den Erfolg seines Unternehmens.

War es früher so, dass Betriebe ihre Bewerber auswählen konnten, suchen sich heute vor allem die hoch qualifizierten Arbeitskräfte „ihr“ Unternehmen aus.

Ein attraktives Unternehmen bietet seinen Mitarbeitern eine positive und unverwechselbare Unternehmenskultur und achtet darauf, dass Neulinge zu Werten und Kultur der Firma passen. Dem Unternehmen ist es wichtig, dass Erfolge gewürdigt und kommuniziert werden.  Talente im eigenen Unternehmen werden gefördert und weiter entwickelt. Erwünscht sind ausserdem Feedback und Vorschläge der Mitarbeiter und werden häufiger als in anderen Unternehmen in den Entscheidungsprozess einbezogen

Welche Rolle spielen Führungskräfte für die Einführung oder Optimierung einer verbesserten Vereinbarkeitssituation?

Wertschätzende Führung sollten Vorgesetzte leben. Um Mitarbeiter zu animieren motiviert, selbständig und bestmöglich zu arbeiten, ist jedoch kein Kuschelkurs notwendig. Es geht vielmehr darum, sich auf den einzelnen Mitarbeiter einzulassen. Dafür müssen sich Führungskraft und Mitarbeiter nicht einmal sympathisch sein. Wenn ich bereit bin den anderen anzunehmen, so wie er oder sie ist, ihm oder ihr Achtung und Wertschätzung entgegen bringe, dann schaffe ich die Rahmenbedingungen einer wertschätzenden Führung. Doch nicht nur Führungskräfte profitieren von dieser Einstellung. Auch Kollegen untereinander. So profitieren nicht nur die Teams und jeder einzelne für sich, sondern auch das Unternehmen. In einer solchen Arbeitsumgebung, in der sich Menschen mit ihrem Arbeitsplatz identifizieren und nicht persönliche Neigungen oder Präsenz zählen, können sich Eigeninitiative und neue Ideen entwickeln. Wichtige Bausteine für den unternehmerischen Erfolg.

Durch „richtige“ Wertschätzung können Führungskräfte einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter leisten. Und im Umkehrschluss, können Mitarbeiter die wenig Wertschätzung erfahren krank werden.

In der Praxis fehlt es jedoch nicht nur Mitarbeitern an Wertschätzung.

Welche Kompetenzen sind dafür notwendig?

Sie sehen auch das Umfeld der Mitarbeiter und haben auch weitere Faktoren intuitiv im Blick, was zu einem nachhaltigeren Führungsstil führt. Grundsätzlich sollte mehr auf Soft Skills und Empathie gesetzt werden, diese erwerben gerade Eltern im Umgang mit ihren Kindern. Der Mensch steht im Mittelpunkt ihrer unternehmerischen Philosophie und nicht allein die Gewinnmaximierung. Denn nur motivierte, gesunde Mitarbeiter sind auch leistungsfähige und –willige Mitarbeiter.

Inwieweit führt virtuelle Führung/Teilzeit Führung zu einer besseren Vereinbarkeit?

 Führung in Teilzeit oder auch Jobsharing ist eine sehr gute Sache, gerade für gut ausgebildete Fachkräfte. Mit der Aufteilung sind auch Führungspositionen, die eine Vollzeitstelle erfordern, mit reduzierter Arbeitszeit möglich. Ich denke, dass sich dieses Arbeitsmodell weiter ausbreiten wird. Natürlich muss das Unternehmen erst in Vorleistung gehen. Es muss den Mitarbeitern vertrauen, dass sie ihre Arbeit machen. Das kann man nicht über Stunden messen, sondern nur über die Leistung. Das Unternehmen muss vielleicht in Verwaltungsausgaben oder technische Einrichtungen investieren. Neue Ideen lösen oft Ängste aus. Aber langfristig wird sich zeigen, dass es sich lohnt, wenn ein Unternehmen sich Gedanken macht, wie es Mitarbeiter halten und neue bekommen kann.

 Welche Kanäle sind besonders wichtig bei der Kommunikation von familienfreundlichen Angeboten?

Nicht die Kanäle sind ausschlagend, sondern dass überhaupt kommuniziert wird. Die meisten Mitarbeiter wissen gar nicht, was ihre Firma anbietet. Deshalb ist es wichtig immer wieder zu sagen, was die Firma anbietet und welche Unterstützung die Mitarbeiter abrufen können.

Inwieweit können neue Vereinbarkeitsmodelle dem Fachkräftemangel entgegenwirken?

ob neue Vereinbarkeitsmodelle helfen, ist die Frage. Wichtiger ist es, dass die Firmen Frauen als gleichwertige Arbeitskräfte wertschätzen und nicht als potentielle oder „nur“ Mütter abstempeln. Wir haben die am besten ausgebildete Frauengeneration aller Zeiten, es macht keinen Sinn dass die Gesellschaft die Ausbildung finanziert und die Firmen diese Mitarbeiter dann nach der Geburt eines Kindes unter ihrer Qualifikation und ohne Chance aufzusteigen beschäftigen.

Wirft man einen Blick auf den stetigen technologischen Fortschritt sowie den gesellschaftlichen Wertewandel zu mehr Selbstbestimmung, Kreativität und Schaffung von Freiräumen – Wie sehen ihrer Meinung nach die Arbeitsmodelle der Zukunft aus?

der Trend geht ganz klar zu einer Flexibilisierung von Arbeitszeit und –Ort. Hier liegen die Chancen für berufstätige Eltern, aber auch Gefahren. Homeoffice ist nicht ganz so leicht, wie viele es sich vorstellen. Ich muss mich selber organisieren und strukturieren können. Der Austausch mit Kollegen fällt weg, das passt nicht zu jedem. Trotzdem geht der Trend dorthin und feste Arbeitsplätze in den Büros werden wegfallen zugunsten mobiler oder online Arbeitsplätzen.

Haben Sie abschliessend noch ein paar Anmerkungen oder Tipps die bei der Implementierung von Vereinbarkeitsmaßnahmen beachtet werden sollten?

Zunächst einmal die Vorteile einer familienfreundlichen Personalpolitik:

   Sie verbessern die Mitarbeiterbindung

   Sie zeigen Wertschätzung

   Sie unterstützen die individuelle Förderung

   Sie verbessern die Motivation

   Sie geben sich ein Alleinstellungsmerkmal als Arbeitgeber

   Sie reduzieren Fluktuationskosten

Aktuelle Umfragen zeigen, dass immer noch eine Mehrheit von 56 Prozent der Arbeitnehmer grosse oder einige Probleme haben Beruf und Familie zu vereinbaren.

Ging es früher bei den familienfreundlichen Unternehmen in erster Linie um die Kinderbetreuung, so verändern sich mittlerweile die Anforderungen. In meinen Seminaren höre ich immer wieder von Rationalisierungen, mangelndem Verständnis der Kollegen und Vorgesetzten, Lärmbeslastung in Grossraumbüros, Arbeitsbverdichtungen etc.. Kommen dann noch private Sorgen hinzu, ist schnell die Belastungsgrenze erreicht.

Viele Mitarbeiter thematisieren die private Belastung jedoch aus Sorge um Benachteiligung oder den Verlust des Arbeitsplatzes gar nicht erst. Gleichzeitig organisieren Firmen umfassende Gesundheitstage oder -programme und beziehen hier sogar die Familienangehörigen ein. Wenn es um Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht, so wollen Arbeitgeber und Firmeninhaber ihre Mitarbeiter natürlich bestmöglich unterstützen, häufig sind die Angebote jedoch zu allgemein oder erschöpfen sich in Kurzzeitregelungen, Informationsprospekten sowie Vermittlungsservices.

Die folgende kurze Checkliste kann eine erste Orientierung für den Umgang mit dem Thema Mehrfachbelastungen in Beruf und Privatleben liefern.

  • Wie ist die Alters- & Personalstruktur des Unternehmens? (Durchschnittsalter der Belegschaft; mehr Männer oder Frauen?)
  • Wie ist die geografische Lage des Unternehmens (Infrastruktur? Versorgungslage hinsichtlich Pflege/Betreuung)
  • Sind wir ein familienfreundliches Unternehmen? Findet eine ganzheitliche Unterstützung der Familien statt?
  • Wie sind wir im Bereich Mitarbeitergesundheit heute organisiert und welche Maßnahmen gibt es bereits?
  • Was sind Belastungen, die sich negativ auf die Leistung und Zufriedenheit der Mitarbeiter auswirken könnten?
  • Gibt es Vereinbarkeitsprobleme oder Barrieren (wie z.B. Schichtarbeit) im Unternehmen?
  • Gibt es BGM Maßnahmen, Maßnahmen zur Reduzierung der Krankheitsquoten, bzw. gibt es Praxistipps o.ä. für Mitarbeiter?

Fragen Sie sich:

o   Welche unterstützenden Maßnahmen bietet unser Unternehmen an?

o   Beschränken sich die Maßnahmen auf Familien mit Kleinkindern?

o   Wie ist die Kommunikation im Unternehmen?

o  Wie wird mit Mitarbeitern in Teilzeit oder Homeoffice umgegangen?

o  Setzen wir auf Anwesenheit?

o  Weiß ich als Arbeitgeber oder Vorgesetzter, wie es meinen Mitarbeitern geht? 

In der Praxis fehlt es jedoch nicht nur Mitarbeitern an Wertschätzung.

Wertschätzung im Unternehmen lässt Menschen gern und mit Freude zusammenarbeiten.

Mit vergleichsweise geringem Aufwand lässt sich so eine große Wirkung bei Führungskräften und Mitarbeitern entfalten. Gerade Motivation und Gesundheit der Beschäftigten profitieren und damit wichtige Stützen der betrieblichen Leistungsfähigkeit.

 

Das Interview führte Charlotte Ludwig im Rahmen ihrer Masterarbeit an der Cologne Business School 

 

Gesundheit in kleinen und mittelständischen Unternehmen in die Praxis umsetzen

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In den letzten Jahren ist die Gesundheit und Gesunderhaltung der Mitarbeiter immer stärker in den Fokus der Unternehmen gerückt. Hierfür sind in erster Linie der demographische Wandel in der Gesellschaft und der häufig damit verbundene Anstieg des Altersdurchschnittes und der Fehlzeiten in den Betrieben ausschlaggebend.

Soulution Coaching Silke Mekat Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Erkrankungen und Arbeitsunfähigkeit aufgrund psychischer Belastungen und Überforderung (z.B. Burnout-Syndrom) stellen oftmals ein immer grösser werdendes Problem dar und verursachen hohe Folgekosten. Unternehmen entschliessen sich deshalb immer öfter dazu, stärker in die Gesunderhaltung und Personalpflege zu investieren und Massnahmen zur Prävention zu implementieren.

Doch welche Massnahmen machen für welches Unternehmen Sinn.

Häufig wird in einzelne Massnahmen investiert, doch diese werden meist nur unstrukturiert, nicht für jede Mitarbeitergruppe und vereinzelt durchgeführt. Doch welche Massnahmen brauchen und wünschen sich die Mitarbeiter überhaupt? Was würde für das Unternehmen Sinn machen?

Wichtig ist es zuerst einmal eine Bestandsaufnahme zu machen und anschließend den Ist-Zustand zu analysieren und auszuwerten. Nun gilt es festzulegen, welche Zielsetzung im Bereich Mitarbeiter Gesundheit verfolgt werden soll. Die daraus resultierenden gesundheitsförderlichen Massnahmen werden festgelegt und geplant. Als letztes erfolgt eine Evaluation der Massnahmen. Was hat gewirkt, wo besteht weiterhin Bedarf.

1.) Die Bestandsaufnahme

Am Anfang der Überlegungen gesundheitsfördernde Maßnahmen im Unternehmen anzubieten, müssen alle bereits vorhandenen Maßnahmen – die in irgendeiner Art zur Förderung der Mitarbeitergesundheit beitragen – in einer Übersicht gesammelt werden.

2.) Analysen des „Ist-Zustandes“ & Auswertung

Um den gesundheitlichen Ist-Zustand zu erfragen eigenen sich Mitarbeiterbefragungen, Interviews oder Workshops. Die durch diese Befragungen erhobenen Daten werden anschliessend ausgewertet und in einem Gesundheitsbericht zusammengefasst. So lassen sich gesundheitliche Belastungen, Bedarfe, aber auch Ressourcen erkennen.

3.) Zielsetzungen gesundheitsfördernder Massnahmen

Die Festlegung der Ziele für die folgenden gesundheitsförderlichen und ressourcenpflegenden Massnahmen, sollt so konkret wie möglich bestimmt werden. Wer braucht was und warum.

4.) Festlegung und Planung der gesundheitsförderlichen Massnahmen

Jetzt gilt es eine Auswahl effektiver und effizienter Massnahmen zu treffen. Gut, wenn bereits in einem Teil der Mitarbeiterbefragung die Beschäftigten selbst nach Vorschlägen gefragt wurden. Dies erhöht die Akzeptanz und ermöglicht dem Unternehmen passgenaue Massnahmen. Sobald die Auswahl und Abstimmung der Massnahmen getroffen ist, folgt die Planung. Hier hat sich ein 2-Jahres-Zeitrahmen bewährt. In diesem Zeitraum lassen sich Massnahmen planen und gut organisiert durchführen.

5.) Evaluation der Massnahmen

Um die Zielsetzungen und Entwicklungen überprüfen zu können, empfiehlt es sich nach z.B. 2 Jahren eine wiederholte Messung der in der Eingangsanalyse erhobenen Daten zu machen. Die angestrebten Ziele und die Ergebnisse der erneuten Messung werden abgeglichen.  Dieses Ergebnis führt evtl. zu einem Nachsteuern durch neue Massnahmen und / oder ein Festlegen neuer Ziele für den nächsten Zyklus.

Gesundheitsfördernde Massnahmen im Unternehmen sind sicherlich ein kontinuierlichen Prozess, der Bestandteil der Unternehmenskultur sein sollte. Ein wichtiges Instrument der Personalpflege und dem Erhalt einer gesunden Leistungsfähigkeit der Belegschaft. Schliesslich wird die Lebensarbeitszeit der Mitarbeiter immer länger und junge Fachkräfte rar.

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Soulution Coaching Silke Mekat Unternehmensberatung für familienbewusste Personalpolitik an einem Strang Mitarbeiter und Unternehmen

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