Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Endlich Urlaub – So gelingen glückliche Ferien

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Weihnachten steht vor der Tür und für die meisten auch der Urlaub.

Doch wie wird die schönste Zeit des Jahres für alle erholsam und ein Erlebnis?

Wissenschaftler der Universität in Breda (Niederlande) haben in einer Studie mit 1500 Teilnehmern untersucht, wie und wann Reisende am glücklichsten sind.

Vorfreude ist die schönste Freude

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Photo by Oleksandr Pidvalnyi on Pexels.com

Bis zu acht Wochen, so fanden die Firscher heraus, steigert die Aussicht auf baldigen Urlaub unser Glücksgefühl. Leider sind wir anschliessend nicht glücklicher als Menschen, die nicht verreist sind.

Damit die Ferien nicht in Stress ausarten, es zu Streit mit dem Partner kommt und die unterschiedlichen Vorstellung in einen Hut passen, ist eine gute Vorbereitung wichtig.

  •  statt einen richtig langen Urlaub zu verbringen, sollten Sie die Urlaubstage besser über das Jahr verteilen. So haben Sie mehrmals die Vorfreude auf den Urlaub und Sie dehnen die damit verbundenen Hochgefühle aus.
  • Wie möchten Sie Urlaub machen? Nicht was die Freundin, Schwester oder Kollegin im Urlaub unternimmt, sollte zum Maßstab Ihrer Planungen werden, sondern was Ihnen und Ihren Lieben gut tut.
  • Der Mix machts. Also nicht nur fual am Pool liegen oder jeden Tag viele Kilometer mit dem Rad fahren.  Auch beliebt bei älteren: Rundreisen zu den kulturellen Highlights eines Landes. Hilfe welche ien Stress! So ein 100 Prozent Urlaub bringt in der Regel weniger als ein gelungener Mix aus Entspanung und Abenteuer.
  • Ruhig mal nicht erreichbar sein. In Zeiten, ion denen wir Dank Smartphone und Co immer und überall eireichbar sind, ist es fast schon ein Luxus mal offline zu sein. Also geniessen Sie den Eifelturm, statt ein Selfi von sich davor bei Facebook zu posten. Auch der Boss und die Firma haben jetzt Sendepause. Nur dann ist es eine wirkliche Pause vom Alltag. Zeit wieder aufzutanken, denn das ist der eigentliche Sinn von Urlaub. Veregssen Sie also nicht, vorher alle zu informieren und schalten Sie Facebook und Co ruhig mal aus.
  •  Nicht bis zum letzten Drücker bleiben. Entspannter reisen Sie schon ein paar Tage früher zurück, so können Sie in aller Ruhe die Koffer auspacken. Wieder zu Hause ankommen, den Urlaubserinneurngen noch ein wenig Platz im Leben einräumen, bevor uns der Alltag wieder hat.

Und für alle, die nach den Ferien mehr Unterstützung möchten empfehle ich mein Seminar an der Haufe Akademie: Frauen in Balance: Erfolgreich in Beruf und Familie Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.

In kleinen Schritten: sich selber attraktive Ziele setzen

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Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind ein günstiger.

Seneca

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Wünsche, Träume, Hoffnungen, wer hat die nicht?

Wie wäre es endlich die Dinge zu tun, für die Ihr Herz schlägt? Doch was sind Ihre Ziele? Und wovon träumen Sie?

Doch Veränderungen brauchen Zeit. Einfach die Brücken abbrechen und ins kalte Wasser springen, ist nicht mein Weg.

Auch wenn wir am liebsten sofort alles anders hätten, sollten wir nicht mutlos werden weil unsere Träume so unerreichbar weit weg scheinen. Wichtig ist nur eines: Dass Sie wieder lernen Ihre Träume ernst zu nehmen und dass Sie beginnen, Ihr Leben in die Hand zu nehmen.

Also was sind Ihre Träume und Ziele? Was sind die großen und was die ganz kleinen Ziele? Vielleicht ein paar Kilo abnehmen, bevor die Weihnachtszeit mit all ihren Leckereien kommt? Oder doch die Besteigung des Kilimandscharos?

Was möchten Sie in 5 Jahren, in diesem Jahr noch, im nächsten, diese Woche oder sogar heute noch erreichen?

Ziele und Träume können uns jeden Tag aufs Neue motivieren.

Doch beginnen Sie erstmal mit dem ersten Schritt. Jeden Tag etwas tun, um dem Ziel etwas näher zu kommen. Denn selbst die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt, wie es schon in einem weit bekannten Zitat heißt.

Für mich war das diese Woche das fertig stellen einer Präsentation, die Ausarbeitung eines neuen Seminars. Wieder ein Schritt auf meinem Weg geschafft! Und noch besser, der Druck diese Aufgabe noch vor mir zu haben und dafür freie Zeit aufwenden zu müssen, ist von mir genommen. Himmlisch! Das vor uns liegende Wochenenden kann ich also entspannt genießen.

Jeder dieser kleinen Schritte ist wertvoll. Jeder einzelne Pinselstrich macht ein Gemälde zu einem Meisterwerk.

Und welche Pinselstriche haben Sie diese Woche gemacht?

Viele Grüße

Ich mach‘ das selbst! – Eigene Grenzen erkennen und sich vor Überforderung schützen

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Kennen Sie das vielleicht auch?

  • Sie machen alles selbst und stossen irgendwann an Ihre Grenzen?
  • Sie fühlen sich gestresst, müde oder ausgelaugt – einfach überfordert
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Photo by Ivan Bertolazzi on Pexels.com

Gerade Frauen haben ja gerne einen Perfektionstick:

Am liebsten wären wir die perfekte Frau, Tochter, Freundin, Sportlerin, Mitarbeiterin, Chefin, Mutter, Geliebte, Schwester …. So viel Perfektion kann nur eins machen: unsympathisch und einen völlig auslaugen Von den dunklen Ringe unter den Augen, drohenden Magengeschwüren und so weiter mal ganz zu schweigen.

Was kann man tun?

  • Überdenken Sie die alltäglichen Arbeiten. Muss die Bettwäsche gebügelt sein? Müssen die Fenster alle 4 Wochen geputzt werden?
  • Entwickeln Sie Toleranz. Wenn Sie Aufgaben an andere (Familienmitglieder, Kollegen, etc.) abgeben, dann gestatten Sie dem anderen es auf seine Art zu tun. Hauptsache die Arbeit wird getan, wie ist doch eigentlich nebensächlich
  • Lassen Sie Dinge auch einmal liegen. Gerade jetzt vor Weihnachten muss nicht alles perfekt sein, es ist eh schon genug zu tun.
  • Suchen Sie sich Unterstützung. Schreiben Sie doch einmal auf, was im Haushalt alles zu erledigen ist und überlegen Sie, wer ausser Ihnen das tun kann. Alice Schwarzer sagte mal „Hausarbeit ist Menschenarbeit, nicht Frauenarbeit“
  • Schreiben Sie auch die einzelnen Tätigkeiten auf, die zu einer grossen Tätigkeit gehören. Was muss ein Kind tun, wenn es sein Zimmer aufräumen soll?

Vielleicht ist nach den Weihnachtsfeiern, dem Stress zum Jahresende und wenn wieder etwas mehr Ruhe eingekehrt ist, Zeit, um sich mal ein paar Gedanken über Ihren persönlichen Kurs zu machen. Mit den obigen Tipps, können Sie ihm auf die Spur kommen.

Und wenn Sie mehr erfahren möchten, empfehle ich Ihnen den Besuch eines Anti Stress Seminars z.B.  

Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen – Die eigenen Ressourcen neu entdecken

Voller Terminkalender, immer mehr Aufgaben, Stress, immer höhere Erwartungen der Unternehmen. Sie fühlen sich erschöpft, gereizt oder wie unter Dauerstrom. Sie kommen schlecht zur Ruhe, körperliche Beschwerden schleichen sich ein. Doch leistungsfähige Unternehmen brauchen leistungsfähige Mitarbeiterinnen, die mit ihren Ressourcen sinnvoll haushalten. Mehr Belastbarkeit und Motivation, dazu weniger Stress. In diesem Training lernen Sie, wie Sie den Kopf wieder frei bekommen, neue Energien tanken und Methoden für mehr Balance im Berufsalltag.. Informationen und Termine finden Sie  hier

 

Herzliche Grüße

 

Was ist Erfolg und wie lässt sich Erfolg messen?

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Tag für Tag bemüht sich jeder Erfolge in allen Bereichen des Lebens zu sammeln. Dabei stellt sich irgendwann unweigerlich die Frage, was ist überhaupt Erfolg?

Ist Erfolg ein dickes Bankkonto zu haben? Oder der nächste Schritt auf der Karriereleiter? Wer definiert Erfolg? Die Gesellschaft, Freunde, die Familie oder am Ende doch ich?

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Photo by bruce mars on Pexels.com

Was ist dann Erfolg?

Materielle Dinge oder eine bestimmte Position sagen nichts über eine erfolgreiche Person aus, denke ich. Erfolg beruht darauf, dass wir uns einer Aufgabe verschreiben, die uns erfüllt, die uns Spaß macht und ein Leuchten in die Augen zaubert.

Doch wie lässt sich Erfolg messen?

Oft wird Erfolg mittels Geld oder einer bestimmten Stufe auf der Karriereleiter gemessen. Geld ist in dann die Maßeinheit des Erfolges. Je mehr Geld man verdient, je höher man die Karriereleiter hinauf gestiegen ist, desto erfolgreicher ist man.

So habe auch ich lange gedacht. Heute würde meine Definition von Erfolg jedoch anders lauten: Erfolg heißt für mich mein Leben selbst bestimmt leben. Selbst und bestimmt, also nicht von der Meinung der anderen abhängig oder in ein Schema gepresst.

Meine Idee von einem perfekten Job ist, dass ich die Dinge tue, die ich gerne tue, für die Menschen, die ich gerne mag, zusammen mit den Partnern, Kollegen und Mitarbeitern, die mir wichtig sind und mit denen ich gut zusammenarbeite und ein angenehmes Leben möchte ich auch führen.

Jeder ist für sich und sein Glück selber verantwortlich und kann etwas aus seinem Leben machen. Ob es der Chef ist oder nur ein Angestellter. Die Grundlage für große Erfolge besteht darin, dass Sie Ihre Stärken nutzen.

Wie komme ich an meine Wünsche und Träume heran, an diesen inneren Kern, in den sie sich zurückgezogen haben? Was waren denn mal meine Ziele?

Haben Sie vielleicht auch schon mal überlegt, was Sie ausmacht? Was Sie super, ganz gut, passabel oder überhaupt nicht können? Was Sie gern intensivieren oder neu lernen möchten? Es ist gar nicht so leicht sich im Alltag solche Fragen zu stellen. Leider ist es fast die Regel, dass wir uns gar nicht mit uns selbst beschäftigen. Wir sind uns also auch gar nicht dessen bewusst, welche Qualitäten wir haben.

Egal ob wir uns ein berufliches oder privates Ziel setzen, um erfolgreich zu sein, wir neigen dazu dieses aus irgendeinem Grund auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Eine Ausrede, warum man dieses Ziel nicht sofort in Angriff nimmt, ist schnell gefunden. Die typischen Ausreden: “Ich habe keine Zeit”, “Ich habe kein Geld” usw. Wir kennen sie alle. Doch egal wie gut diese Ausrede auch seien mag, Ihrem Ziel kommen Sie dadurch keinen Millimeter näher.

Klar und positiv formulierte Ziele können dagegen eine geradezu magische Wirkung auf uns haben.

Sie spornen uns an und zaubern ein Leuchten in unser Gesicht. Wir werden aktiv, motiviert und arbeiten mit viel Herzblut daran unsere Wünsche zu verwirklichen. Wirkliche Motivation und Lust an der Umsetzung kann erst entstehen, wenn Sie sich genau vorstellen und sich in allen Einzelheiten ausmalen, was Sie erreichen wollen. Wie wird es sein, wenn Sie dieses Ziel erreicht haben? Woran werden Sie erkennen, dass Sie dieses Ziel erreicht haben? Wie werden Sie sich verhalten? Wie werden Sie sich fühlen? Stellen Sie sich dafür doch Ihren idealen Tag vor, an dem Sie Ihr Ziel erreicht haben, erfolgreich sind, Ihre Wünsche erfüllt sind oder Sie zumindest auf dem Weg sind und Ihren Zielen ein gutes Stück näher. Es muss diesen Tag nicht gegeben haben und er muss auch nicht unbedingt etwas mit dem eigenen wirklichen Leben zu tun haben.

Mein Tipp ist: definieren Sie Erfolg nicht an dem Geld das Sie verdienen oder einer bestimmten Position, die Sie erreichen wollen, sondern anhand der Gefühle, die Ihnen ihre Tätigkeiten vermitteln.

Herzliche Grüße

 

P.S.

Aktuelle Veranstaltungen: Jetzt anmelden!

Treffen wir uns? Hier finden Sie die nächsten Termine, die offen für jeden buchbar sind, und bei denen Sie erfahren können wie sich der tägliche Spagat zwischen Beruf und Privatleben meistern lässt.

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Möchten Sie mehrere Mitarbeiter zu einem spezifischen Thema weiterbilden? Dann bietet sich ein Inhouse-Training an. Gern berate ich Sie persönlich zum Angebot oder zu anderen Fragen: Rufen Sie mich gleich an unter Tel. +49 89. 72 49 87 15 oder schreiben Sie mir eine E-Mail!

Herzliche Grüße

Sollten wir unser Leben besser planen?

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Sollten wir unser Leben planen?

Sicher kennen Sie das auch, egal wie gut wir geplant haben, manchmal hat das Leben immer eine Überraschung für uns bereit.
Wie häufig denken wir, dass es darum geht, auf dem schnellsten Weg ans Ziel zu gelangen. Daher wird im Vorfeld geplant und eine Strategie entwickelt, ehe es an die Umsetzung geht. Doch dann kommt es manches Mal ganz anders.
Wie wusste schon John Lennon:
„Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“

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Photo by Pixabay on Pexels.com

Eine andere Volksweisheit sagt ja auch:
Erstens kommt es anders und zweitens als du denkst.

Was ist nun die Schlussfolgerung daraus?
Macht es überhaupt noch Sinn Pläne zu schmieden, wenn nachher doch alles ganz anders kommt?
Meine Meinung dazu: Ja, es macht auf jeden Fall Sinn!
Auch wenn die Realität unsere Pläne oft durcheinander würfelt, sind Pläne trotzdem sehr praktisch.

  • Pläne helfen uns z.B., unsere Zukunft oder unsere Aufgaben genauer zu durchdenken und viele Probleme und Engpässe bereits im Vorfeld zu erkennen und zu vermeiden.
  • Einen Plan zu machen zwingt uns, uns zu entscheiden, bringt unser Leben in Bewegung und verhindert, dass wir ewig auf der Stelle treten.
  • Pläne bewahren uns so oft vor unnötiger Arbeit (z. B. doppelt einkaufen zu gehen, weil man keine Einkaufsliste gemacht hat).
  • Pläne geben uns ein Gefühl von Klarheit und Sicherheit.
  • Und und und …

Pläne sind nützlich. Und wenn wir uns das Leben durch Planen auch nur zu 50% einfacher machen können, dann ist das doch einen Plan wert, oder?
Was man natürlich lieber nicht machen sollte, ist von der Wirklichkeit zu erwarten, dass sie sich an unsere Pläne hält. Das erzeugt Enttäuschung und Frust. Das ist auch der Grund, warum viele keine Pläne mehr machen. Sie glauben – vielleicht auf einer unbewussten Ebene – dass ihre Pläne auch wirklich so kommen müssen, wie sie sie aufgestellt haben. Planen macht aber nur Spaß, wenn man bereit ist, seine Pläne jederzeit über den Haufen zu werfen, wenn die Wirklichkeit sich ändert. Hier ist Flexibilität gefragt.
Mein Rat, was Planen angeht ist also: Plane, aber beharren Sie nicht an starr an Ihren Plänen.

Wie sieht das bei Ihnen aus? Haben Sie Pläne für Ihr Leben?

Herzliche Grüße

Zeit sinnvoll nutzen

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An manchen Tagen hätten wir gern mehr Zeit. Da scheinen die 24 Stunden des Tages einfach nicht auszureichen, alles zu schaffen. Wir hetzten von Termin zu Termin. Von to do zu to und scheinen doch der Zeit hinterher zu rennen.

Sicherlich kennen Sie auch diese typischen Fallen:

  • zu viel auf einmal tun wollen
  • planlos drauflosarbeiten
  • überflüssige und zu lange Besprechungen absitzen
  • unangenehme Aufgaben aufschieben
  • nicht „Nein“ sagen können
  • sich mit Perfektionismus aufhalten
  • durch mangelnde Selbstdisziplin ins Stolpern kommen

Eine strukturierte Zeitplanung kann hier viel bewirken, höre ich dann immer wieder.

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Die eigene Arbeit, die Termine und Verpflichtungen systematisieren – klingt für mich, die ich ungern Listen schreibe, furchtbar öde und nach noch mehr Arbeit. Es ist aber sinnvoll, um Prioritäten setzen zu können, sich nicht zu verzetteln und die innere Balance zu bewahren.

Sonst habe ich wieder einen Vormittag mit lauter Dingen verbracht, die zwar erledigt werden müssen, die aber meine to dos im Job nicht voran gebracht haben. Das muss sich ändern. Ein Tipp, um weniger Zeit zu vertrödeln mit ungeplanten Dingen ist, den kommenden Tag am bereits am Ende des Vortages zu planen. Gedanklich den nächsten Tag durchzugehen und zu überlegen, was ansteht. In eine Kalender mit einseitiger Tagesübersicht einzutragen, was anliegt, also Termine, to dos, Telefonate, Ziele und Ideen. Über Nacht kann sich so das Unterbewusstsein schon mal ein paar Gedanken dazu machen, und Sie gehen gut vorbereitet in den neuen Tag.

Doch nicht nur den neuen Tag bereits im Vorfeld zu strukturieren, gibt mehr Transparenz und Struktur, auch die folgenden Tipps können allen helfen, die ihr Leben – ob privat oder beruflich – besser managen wollen.

Räumen Sie auf

Nein, nicht das Kinderzimmer oder den Keller, auch wenn Unordnung dort, nerven kann und Kräfte zehrt. Es geht um Ihren Arbeitsplatz. Den Schreibtisch am Ende des Tages aufzuräumen, hat besser geklappt, als ich noch festangestellt in einem Verlag arbeitete. Doch auch heute bemühe ich mich, abends Ordnung zu schaffen und nicht am nächsten Morgen zurück ins Chaos zu kehren. Es soll ja Menschen geben, die das „kreative Chaos“ brauchen, die meisten –und zu denen zähle ich auch – verlieren dabei aber den Überblick und einiges andere mehr. Doch nicht nur der Schreibtisch ist anschließend aufgeräumt, beim Ordnen von Post, Papieren und Notizen kommt auch Ordnung in Ihren Kopf. So haben Sie hinterher schnell alle Informationen parat, die Sie für Ihre Planung brauchen. Gleiches gilt übrigens für die Ecke, in der Sie alle Prospekte, Zettel aus dem Kindergarten, Einkaufslisten etc. sammeln. Auch hier gilt es aufzuräumen.

Planen Sie Pausen ein

Wie oben schon erwähnt, könnten manche Tage mehr Stunden haben, als mir zur Verfügung stehen und ich sinke am Ende erschöpft auf die Couch. Doch der Tagesplan und das Pensum, das man sich auferlegt, sollten realistisch sein. Packen wir zu viel in einen Tag, können wir das Pensum nicht schaffen, und werden nie mit uns zufrieden sein. Zeitliche Puffer zwischendurch für Unvorhergesehenes oder Pausen zur Entspannung sind also unbedingt notwendig, um am Ende des Tages weder frustriert, noch erschöpft zu sein.

Setzen Sie Prioritäten

Stellen Sie sich immer wieder von neuem die Fragen nach den Prioritäten: Worauf kommt es heute an? Was bringt mich meinen Zielen näher? Was würde passieren, wenn ich diese Aufgabe oder diesen Anruf heute nicht erledige? Alles was sofort erledigt werden muss, sollte man auch gleich tun. Dinge aber, die nicht dringend und nicht wichtig sind, dürfen gerne auch auf die lange Bank geschoben werden. Manches erledigt sich dann vielleicht auch mit der Zeit von selber.

Bilden Sie Zeitblöcke

Die Kinder sind in der Schule oder im Kindergarten? Wunderbar, denn zwischen neun und zwölf Uhr sind die meisten Menschen am kreativsten. Deshalb sollten Sie am besten anspruchsvolle und wichtige Arbeiten, to dos, Telefonate, Termine etc. auf den Vormittag legen. Routinearbeiten, unproblematische Anrufe und E-Mails dagegen, lassen sich auch in das Mittagstief (zwischen 13 und 15 Uhr) schieben. Und am Nachmittag kann es dann zum Beispiel mit weniger dringenden und wichtigen Aufgabe weitergehen.

Planen Sie Belohnungen ein

Sie haben ein unangenehmes Telefonat geführt? Eine schwierige Aufgabe erledigt? Dann gönnen Sie sich etwas Gutes, zum Beispiel eine Tee Pause oder eine Entspannungsübung.

„Was ist wichtig für mich?“

Kinder, Partner, Kollegen oder Chefs, die meisten Menschen, die etwas von uns wollen, hätten dies am liebsten sofort. Auch wenn es vielleicht gar nicht so dringend ist. Ständig durchkreuzt irgendetwas oder irgendwer unsere so schön gemachte Planung. Dagegen lässt sich etwas tun, seien Sie ruhig einmal egoistisch und fragen Sie sich ab und an „Was ist wichtig für mich?“. Niemand kann alles auf einmal erledigen und es allen recht machen.

Beenden Sie den Tag positiv

Planen Sie am Ende des Arbeitstages Raum für Aufgaben ein, die Sie gerne tun, so starten Sie nicht gehetzt in Ihre privaten Termine und to dos, sondern kommen dort entspannt und gut gelaunt an.

Gleiches gilt für den privaten Alltag, auch hier sollten Sie den Tag positiv zu Ende gehen lassen und es sich mit einem Buch gemütlich machen, sich mit dem Partner unterhalten, schöne Dinge Revue passieren lassen und den neuen tag gedanklich schon einmal strukturieren.

Dann versinken die Tage nicht mehr im Chaos und wir fragen uns nicht mehr, wo ist nur die Zeit geblieben.

Herzliche Grüße

Schluss mit den Ausreden!

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“Es gibt Tausende von Ausreden für Misserfolg, aber nie einen guten Grund dafür”.

(Mark Twain)

Mal ehrlich: Verwenden Sie häufig Ausreden?
„Tut mir leid, ich bin zu spät, aber ich war noch in einem wichtigen Meeting, … der Bus kam nicht, …. Mein Kleiner hatte, als wir gerade los wollten, die Hose voll,…. Ich stand im Stau – diese Liste ließe sich endlos fortsetzen. ” Oder auch: “Nein, ich kann nicht mit zu… kommen, mein Baby ist noch nicht geimpft und wer weiss, was die Leute da alles so haben” Oder: “Zeit für Sport wäre schön, aber Beruf, Haushalt und die Kinder lassen mir einfach keine Zeit.“ Das kennen Sie vielleicht auch: “Tut mir leid, wir können uns leider nicht treffen, meine Tochter lässt sich nur von mir ins Bett bringen.“ Oder diese Ausrede: „Nein, das ist mir zu weit zu Euch zu kommen, das sind 20 Minuten mit der U-Bahn und das mit einem Kinderwagen, nein.“

Solche Ausreden kennen wir doch alle. Entweder, weil wir sie selber gern benützen oder weil wir sie zu hören bekommen. Täglich suchen wir Ausreden und verstricken uns darin.
Das ist nachvollziehbar und menschlich. Aber viel besser wäre doch, wir tun etwas oder wir lassen es und übernehmen dafür Verantwortung.

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Jeder von uns hat sich in seiner Komfortzone eingerichtet. Bisher hat das auch hervorragend funktioniert. In Zukunft kann dies jedoch Engpässe erzeugen, gerade in einer sich verändernden Umgebung.

Wenn Sie also keine Lust haben eine Freundin zu treffen, zu einer Veranstaltung zu gehen, etc., dann sagen sie es offen und ehrlich. Sie riskieren ansonsten, dass Freunde gar nicht mehr fragen, sich nicht mehr melden, weil Sie ja eh (wie die Freunde annehmen) eine Ausrede finden.

Nur sollten Sie auch bedenken, ob es nicht vielleicht doch besser wäre es zu tun. Es erscheint so vermeintlich bequem und komfortabel, doch wenn wir die Komfortzone verlassen, tun sich auch neue Wege und Möglichkeiten auf.
Ab und an sollten wir mit Absicht Reisen hinter unsere Komfortzone unternehmen und nicht so lange warten, bis die Situation uns dazu zwingt oder wir erkennen, dass der Zug bereits abgefahren ist (alle Kindergartenplätze für dieses Jahr in meinem Viertel z.B. vergeben sind) dann bestimmen wir die Situationen selbst. „Wir kreieren erst unsere Gewohnheiten und dann kreieren unsere Gewohnheiten uns“ (John Dryden). Es ist also an der Zeit, unsere Gewohnheiten zu ändern!

Verlassen wir unsere Komfortzone, gehen absichtlich Risiken ein, versuchen neue, noch unbekannte Wege, dann stehen wir neuen, unbekannten Möglichkeiten gegenüber. Überwinden wir unsere Bequemlichkeit und unsere Angst. Dann fühlen wir uns lebendig! Wir nehmen unsere Umgebung und interessante Einzelheiten intensiver wahr!
Wie stolz war unsere Tochter, als sie sich zum ersten Mal allein in einen Turnverein getraut hat! Wollte sie mich anfangs gar nicht gehen lassen, schaute die größeren Mädchen und den aufgebauten Parcours nur staunend und ängstlich an, so war sie hinterher begeistert und stolz auf sich.
Vorher hatte sie auch viele Ausreden, sie war zu müde, Mama sollte da bleiben, sie kennt ja keinen und so weiter.

Und was heißt das nun?
Schluss mit den Ausreden!
Verlassen Sie öfter mal wieder ihre Komfortzone, es ist Zeit, die Ärmel hochzukrempeln und zuzugeben, dass Sie sich durch diese Ausreden selbst vernachlässigt haben…

Herzliche Grüße