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Sechs Tipps für erfolgreiches Talent Management

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Viel wurde bereits geschrieben. Vorträge wurden gehalten. Die junge Generation ist in aller Munde. Die Generation Y ist wählerisch, wenn es um den richtigen Job geht, heißt es in der GRÜNDERSZENE. Doch der Artikel will auch aufräumen mit Vorurteilen, denn erfolgreiches Talent-Management ist kein Hexenwerk. Wichtig ist von Anfang an Zeit in die Mitarbeitergewinnung und -bindung zu investieren. Damit verschaffen Unternehmen sich Vorteile im Wettkampf um die Besten.

Wie lässt sich die Arbeitgeberattraktivität steigern?

Wie kann schaffen Sie es möglichst schnell neue Mitarbeiter zu finden oder möglichst wenig alte Mitarbeiter zu verlieren? Eine klare und einfache Antwort: Als Arbeitgeber müssen Sie attraktiver sein als andere Unternehmen. Fangen Sie einfach bei bestehenden Arbeitnehmern an mit einer familienfreundlichen Personalpolitik.

Was können Unternehmen also tun, um Fachkräfte in ihre Region zu locken und die vorhandenen zu binden?

Die Förderung von  Frauen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf spielt dabei eine wichtige Rolle. Nicht nur die Frauen selber wünschen sich diese, auch immer mehr Männer setzen auf eine gelungene Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dabei ist es egal, ob mit oder ohne Familie: 80% der Arbeitnehmer würden für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie den Arbeitgeber wechseln.

Kleine und mittlere Unternehmen sehen sich im wachsenden Wettbewerb um die besten Köpfe Großunternehmen an attraktiven Standorten oft unterlegen. Jedoch können gerade diese eine Reihe von Maßnahmen für eine familienfreundliche Personalpolitik umsetzen, die keine großen Investitionen erfordern. Denn Mitarbeiterfreundlichkeit muss nicht teuer sein und wird laut Statistik als wichtiger oder ebenso wichtig wie mehr Gehalt angesehen. Studien belegen auch, dass Mütter effektiver arbeiten als Frauen ohne Kinder. Zusätzlich legen sie ein besonderes Organisationstalent an den Tag.

Bisher kehrt jedoch kaum eine berufstätige Mutter in Deutschland nach nur 10 Wochen Auszeit an ihren Arbeitsplatz zurück, wie es 2010 die damalige Bundesfamilienministerin Kristina Schröder getan hat. Fast 60 Prozent gehen zwei Jahre und länger in Elternzeit und kehren meist nur in Teilzeit an ihren Arbeitsplatz zurück. Das muss nicht sein!

Laut einer Untersuchung einer führenden Frauenzeitschrift wünschen sich zwar 90 Prozent aller Frauen Kinder, gleichzeitig wollen sie aber finanziell unabhängig bleiben und auch für ihr Alter vorsorgen. Die wirksamste Hilfe ist da die Unterstützung durch den Arbeitgeber für die baldige Rückkehr an den Arbeitsplatz.

Was können Unternehmen tun um ihre Fachkräfte auch während der Elternzeit an sich zu binden und die Abwesenheit kurz und planbar zu gestalten?

Als Arbeitgeber haben Sie ein großes Interesse daran mit den Mitarbeiterinnen bereits in der Elternzeit gemeinsam und rechtzeitig den Wiedereinstieg zu planen. Familienfreundliche Arbeitszeitmodelle, persönliche Weiterentwicklung und Zufriedenheit im Job können Frauen langfristig an das Unternehmen binden. Sorgen Sie dafür, dass das so bleibt. Mit einer professionellen Begleitung für den beruflichen Wiedereinstieg ermöglichen Sie als Arbeitgeber diesen Mitarbeitern und deren Vorgesetzten die erfolgreiche Rückkehr in den Job.

Damit sparen Sie Ihrem Unternehmen hohe Kosten der Personalsuche und -einarbeitung. Je länger die Abwesenheit vom Arbeitsplatz dauert, umso höher steigen die Wiedereinarbeitungskosten. Besser ist, Arbeitgeber setzen frühzeitig daran Mitarbeiter ans eigene Unternehmen zu binden und deren Know How langfristig zu sichern. Zusätzlich präsentieren Firmen sich so als attraktiver Arbeitgeber, in Zeiten des Fachkräftemangels und des gegenseitigen Abwerbens ein entscheidender Vorteil.

Fazit:

Familienbewusste Personalpolitik ist ein Gewinn für Unternehmen und Mitarbeiter. Setzen Sie auf Ihre Leistungsträger, auch nach einer familienbedingten Auszeit und mit Familie.

Sechs Tipps, die Recruiter beachten sollten, um gute Mitarbeiter anwerben und halten zu können, finden Sie hier: GRÜNDERSZENE.DE

5 Probleme von Unternehmen Mitarbeiter während der Elternzeit zu binden

Nr. 1: Bisher entlassen Sie MitarbeiterInnen ungeplant in eine Elternzeit

Das mag in Zeiten, in denen Bewerber Schlange standen und bei Ihnen arbeiten wollten funktioniert haben. Wenn Ihr Unternehmen aber neue Wege gehen will und sich für die eigenen Fachkräfte und Bewerber attraktiv präsentieren möchte, brauchen Sie eine Strategie, die die Zeichen der Zeit erkannt hat und auf Entwicklung ausgerichtet ist.

Nr. 2: MitarbeiterInnen mit Kindern wollen doch nur noch Teilzeit arbeiten.

Wenn Ihr Unternehmen darauf verzichtet, aktiv und strukturiert auf MitarbeiterInnen mit Kindern zuzugehen, müssen Sie nehmen, was sich bei Ihnen bewirbt. Im schlechtesten Fall stimmt die Chemie nicht und der neu gewonnene Mitarbeiter geht wieder, bzw. passt nicht richtig, dann geht die Suche von vorne los und Ihr Unternehmen kauft wieder die Katze im Sack. Besser wäre es doch die Fachkräfte und ihr Know How zu sichern, die bereits Teil des Unternehmens sind.

Nr. 3: Kinder sind doch ständig krank und MitarbeiterInnen fallen deshalb häufig aus.

Krankheitsbedingte Ausfälle sind überschaubar und mit Sicherheit lösbar. Wenn Ihr Unternehmen hier Möglichkeiten bietet wie z.B. im Krankheitsfall von zu Hause aus zu arbeiten oder ein Eltern-Kind-Büro, wohin das Kind mitgenommen werden kann, heben Sie sich von der Maße ab und binden wertvolle Fachkräfte an das eigene Unternehmen.

Nr. 4: Der Ausfall einer MitarbeiterIn während der Elternzeit ist für unser Unternehmen sehr schwierig zu handhaben

Ja, das stimmt, wenn in Ihrem Unternehmen die MitarbeiterInnen die Elternzeit erst kurz vor deren Beginn, also im rechtlichen Rahmen bekannt geben und sich innerhalb der Elternzeit auch nicht verbindlich festlegen wollen. Wenn Ihr Unternehmen jedoch einen wertschätzenden und offenen Umgang pflegt, werden MitarbeiterInnen sehr viel früher und ohne Angst beruflich in einer Sackgasse zu landen, gemeinsam mit dem Vorgesetzten die Elternzeit und den Wiedereinstieg in den Beruf planen.

 

Nr. 5: Familienfreundliche Maßnahmen interessieren unsere MitarbeiterInnen und Bewerber nicht.

Wenn Ihr Unternehmen nach allen Richtungen offen ist, scheint das auf den ersten Blick positiv. In Sachen Mitarbeiterbindung und die richtigen Bewerber auf Ihre Stellenangebote bedeutet es jedoch, dass nicht genau wissen welche Bedürfnisse Ihre Zielgruppe hat. Wen möchten Sie ansprechen mit einer Stellenanzeige? Was brauchen Ihre Fachkräfte, um motiviert und leistungsfähig zu sein? Ein Arbeitgeber, der die Bedürfnisse der Mitarbeiter und Wunschbewerber kennt und sich dann deutlich positioniert, hebt sich von der Masse der Firmen ab und erreicht so, dass Mitarbeiter sich wertgeschätzt fühlen und mehr Leistung erbringen, die passenden Bewerber und damit geringere Recruiting- und Fluktuationskosten sowie weniger Fehltage.

Das Dilemma:
Viele Firmen investieren an der falschen Stelle und erreichen nicht die, die sie erreichen wollten

Es werden Audits gemacht und Kitas eingerichtet, alles Dinge, die viel Geld kosten. Aber lösen Firmen damit ihre Probleme?

Sprechen Sie mich an und lassen Sie uns gemeinsam Lösungen für Ihr Unternehmen finden.

Gemeinsam können wir diese 5 Probleme überwinden.

 Soulution Coaching Silke Mekat Vorträge, Trainings, WorkshopsIch bin Silke Mekat.

Nach 20 Jahren in verschiedenen Firmen und Positionen, habe ich vor 4 Jahren noch mal von vorne angefangen. Als Diplom Betriebswirtin und Inhaberin von Soulution Coaching begleite ich heute als Beraterin, Trainerin und Coach Unternehmen und deren Mitarbeiter in den Themen Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Mitarbeiterbindung und wertschätzende Führung.

Denn 100% Beruf + 100% Familie ergeben nicht 200%

Trainings rund um Vereinbarkeit von Beruf und Familie & Stressbewältigung – „Damit aus dem UND kein ODER wird“

Hier finden Sie die nächsten Termine, die offen für jeden buchbar sind – erleben Sie Silke Mekat live bei einem Training der Haufe Akademie.
Treffen wir uns?

Frauen in Balance: Vereinbarkeit von Beruf und Familie - Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.
Termine und Orte:

20. und 21.3.2017 Hamburg
10. und 11.7.2017 München

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Exklusiv für Frauen: Leistungsfähig bleiben ohne auszubrennen - 
Die eigenen Ressourcen neu entdecken

 Termine und Orte:

8. und 9.2.2017 Stuttgart ausgebucht!

24. und 25.4.2017 Hamburg

28. und 29.6.2017 Morschen (Kassel)

2. und 3.8.2017 Starnberg

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14.3.2017 Mannheim
13.9.2017 Köln

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Soulution Coaching Silke Mekat Unternehmensberatung für familienbewusste Personalpolitik Elternzeit Wiedereinstieg Auszeit Entspannung Stress Burnout Veranstaltung, Seminar, Vortrag, Beratung

Schreiben Sie mir und wir erarbeiten gemeinsam ein Trainingskonzept für Ihr Unternehmen. Kontakt

Herzliche Grüße

Silke Mekat

http://www.Vereinbarkeit-vonBeruf-und-Familie.info

Checkliste: Der Chef als Vorbild – auch im Krankheitsfall

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Leider gilt häufig immer noch ein niedriger Krankenstand in den meisten Betrieben als Indikator für eine gesunde und produktive Belegschaft. Dies ein großer Irrtum. Trotz gesundheitlicher Beschwerden arbeiten immer mehr Arbeitnehmer, doch in so einem Zustand sind sie nicht sonderlich produktiv und leistungsfähig. Bereits 2011 bestätigte eine Studie der Strategieberatung Booz & Company, dass die krankheitsbedingten Kosten für Unternehmen nur zu einem Drittel durch Fehlzeiten und zu zwei Drittel durch Präsentismus entstehen.

Wer krank ist, sollte im Bett bleiben und sich richtig auskurieren. Doch ein Großteil r von immerhin 57 Prozent der Arbeitnehmer geht laut dem Stressreport Deutschland 2012 der baua dennoch zur Arbeit. Gründe dafür gibt es viele. Neben der Sorge, dass die Arbeit sonst liegen bleibt, rangieren die Angst um den Arbeitsplatz und der Wunsch, Ärger mit den Kollegen zu vermeiden, auf den ersten Plätzen. Gerade Menschen, die chronisch oder psychisch erkrankt sind, neigen zu Präsentismus. Sie fürchten negative Auswirkungen durch die häufigen Ausfallzeiten beziehungsweise die mangelnde Nachvollziehbarkeit der Krankheit für Kollegen und Vorgesetzte.

Präsentismus kann zu Arbeitsunfähigkeit führen
Die Folgen von Präsentismus gerade durch den täglichen Spagat zwischen Beruf und Familie sind nicht zu unterschätzen: Mangelnde Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit, größere Fehleranfälligkeit und höheres Risiko für Arbeitsunfälle führen zu Produktivitätsverlusten. Arbeitnehmer, die zu Präsentismus neigen, fehlen zu einem späteren Zeitpunkt deutlich länger, da sie die Krankheit verschleppt haben. Folge kann sogar eine dauerhafte Arbeitsunfähigkeit sein. Die Kosten durch Präsentismus für ein Unternehmen sind deshalb wesentlich höher als die durch krankheitsbedingte Fehlzeiten.

„Präsentismus ist jedoch nicht gleich Präsentismus“, erklärt Diplom-Psychologin Kerstin Reviol, Leiterin der Arbeitspsychologie bei der TÜV SÜD Life Service GmbH. „Bei einigen Krankheitsbildern wie Rückenschmerzen oder bestimmten psychischen Erkrankungen kann sich die Weiterführung der Arbeitstätigkeit positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken. Hier geht der Arbeitnehmer krank zur Arbeit, um seine Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten. Prinzipiell handelt es sich dabei auch um Präsentismus – allerdings unter ärztlicher Aufsicht.“

Förderung der Mitarbeitergesundheit als Prävention
Grossen Einfluss darauf, ob sich Mitarbeiter bei einer Krankheit in die Arbeit quälen haben die Unternehmenskultur und das Betriebsklima. Aus Gründen der Fürsorgepflicht, aber auch aus wirtschaftlicher Sicht sollten Betriebe die Gesundheit ihrer Mitarbeiter im Blick haben. HIer ist ein erster Schritt, nicht automatisch anzunehmen, dass jemand, der zur Arbeit erscheint, gesund ist und jemand, der fehlt, krank ist. Organisatorische Strukturen, die Präsentismus fördern, sollten abgebaut werden. Anwesenheitsprämien, die Forderung, am ersten Tag der Erkrankung ein Attest vorzulegen, und ein autoritärer Führungsstil gehören zu Förderern des Präsentismus am Arbeitsplatz. Gerde die Vorgesetzte sollten als gutes Vorbild voran gehen und zu Hause bleiben, wenn sie selbst krank sind.

Maßnahmen zur Gesundheit der Mitarbeiter zahlen sich aus. So haben einer Befragung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK zufolge Unternehmen mit gesundheitsfördernden Maßnahmen für MItarbeiter weniger krankheitsbedingte Personalausfälle und sind deutlich weniger von Präsentismus betroffen, als Unternehmen, die keine Präventionsmaßnahmen anbieten.

Auch die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch familienfreundliche Maßnahmen und Abbau des Präsentismus tregen zur Gesunderhaltung der Mitarbeiter bei.

Checkliste: Der Chef als Vorbild – auch im Krankheitsfall

Unternehmen sollten dafür sorgen, dass sich ihre Mitarbeiter im Krankheitsfall auskurieren, statt am Arbeitsplatz zu erscheinen. Lösungsansätze der TÜV SÜD:

  • Organisatorische Strukturen: Die Strukturen in einem Unternehmen haben großen Einfluss auf die Mitarbeiter und neben der persönlichen Einstellung auch darauf, ob sie zu Präsentismus neigen. Arbeitgeber sollten sich dessen bewusst sein und entsprechend reagieren.
  • Anwesenheitsprämien: Manche Betriebe zahlen ihren Mitarbeitern Anwesenheitsprämien aus, um die Fehlzeiten möglichst gering zu halten. Dabei handelt es sich um eine Sonderform der Vergütung, die zusätzlich zum Lohn gezahlt wird, wenn der Arbeitnehmer gar nicht oder nur selten bei der Arbeit fehlt. Dies führt jedoch schnell dazu, dass die Mitarbeiter trotz Krankheit arbeiten, um in den Genuss der Prämie zu kommen. Da dies nicht Sinn und Zweck und schon gar nicht gesund ist, ist es besser auf eine Anwesenheitsprämie zu verzichten. Fehlzeiten sind nicht der einzige Maßstab für Produktivitätsverluste.
  • Strenge Krankschreibungsregeln: Gilt im Unternehmen die Regel, dass für den ersten Tag ein ärztliches Attest vorgelegt werden muss, sollte offen kommuniziert werden. Gibt der Mitarbeiter dem Arbeitgeber persönlich Bescheid und informiert er ihn über die Beschwerden, drückt ein guter Chef auch mal ein Auge zu. Denn ist der Mitarbeiter mit großer Wahrscheinlichkeit am nächsten Tag wieder fit und einsatzbereit, muss der Arbeitgeber nicht unbedingt auf eine Krankmeldung bestehen.
  • Führungsstil: Auch der Führungsstil und das Verhalten der Vorgesetzten können einen großen Einfluss auf die Arbeitnehmer haben. Zum einen sollte sich der Chef als Vorbild sehen und ebenfalls nicht krank zur Arbeit gehen. Zum anderen sollte er seinen Mitarbeitern Verständnis entgegenbringen und es niemandem vorwerfen, wenn er krank ist. Ein autoritärer Führungsstil kann schnell zu Präsentismus führen, da die Arbeitnehmer die Reaktion des Vorgesetzten fürchten. Wird den Mitarbeitern dagegen Wertschätzung und Vertrauen entgegen gebracht, stehen sie eher zu ihren Krankentagen.
  • Betriebsklima: Gleiches gilt für die Kollegen: Ist das Team bereits überlastet und die Stimmung nicht sonderlich gut, wird ein kranker Mitarbeiter leicht zum Auslöser von Unzufriedenheit. Wer sich der Unterstützung seiner Kollegen nicht sicher sein kann, geht lieber einmal mehr mit gesundheitlichen Beschwerden in die Arbeit. Hier ist es die Aufgabe des Arbeitgebers, genügend Mitarbeiter einzustellen, die Aufgaben gerecht zu verteilen und die Leistung angemessen zu würdigen. Fällt dann jemand aus, kann der Rest des Teams die Krankenzeit gut überbrücken.
  • Arbeitsaufteilung und Stellvertreter: Es sollte für jeden Mitarbeiter eine Stellvertretung festgelegt werden, die anfallende Aufgaben im Krankheitsfall oder während des Urlaubs übernimmt. Die Vertretung sollte aber nicht bereits völlig mit eigener Arbeit eingedeckt sein, um die zusätzlichen Aufgaben stemmen zu können. Hilfreich ist es hier, Ziele gemeinsam abzustecken, statt sie dem Mitarbeiter vorzugeben. Machen einzelne Teammitglieder regelmäßig Überstunden, sollte die Aufgabenverteilung nochmal überdacht werden.
  • Kranke Mitarbeiter heimschicken: So mancher kommt aus falschem Pflichtbewusstsein oder aus einem anderen Grund trotzdem krank zur Arbeit. In diesem Fall gehört es zur Fürsorgepflicht des Arbeitgebers, kranke Mitarbeiter nach Hause beziehungsweise zum Arzt zu schicken. Zu ihrem eigenen Schutz und bei Infektionskrankheiten auch zum Schutz der Kollegen.

Gute Führung schützt die Psyche

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Gute Führung schützt die Psyche: Eine neue Studie zeigt den Zusammenhang zwischen Führungsqualitäten und psychischer Gesundheit der Angestellten auf. Die gute Nachricht, so die WIRTSCHAFTSWOCHE: Ein guter Chef zu sein, kann man lernen.
Auf  WIWO.DE finden Sie auch einen Test, ob Sie ein guter Chef sind.

Was macht einen gesundheitsfördernden Führungsstil aus?

Ein wichtiger Faktor sind Handlungs- und Entscheidungsspielräume für Beschäftigte und die aktive Teilhabe im Unternehmen. Dies sind Elemente, die sich auch in der Praxis bewähren, wie Thomas Sattelberger, Ex-Personalvorstand mehrerer Dax-Unternehmen und INQA-Themenbotschafter, bestätigt:“Menschen, die das Unternehmen aktiv mitgestalten, fühlen sich wohler und sind engagierter. Wir müssen weg von einer Führungskultur, die sich nur an Zahlen orientiert, und hin zu einem Führungsstil, der eine ganzheitlich funktionierende Unternehmenskultur fördert.“

Führungskräfte haben entscheidenden Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft von Mitarbeiten.

Aus diesem Grund ist das Verhalten der Vorgesetzten von entscheidender Bedeutung für den Unternehmenserfolg. Denn Führung bedeutet immer auch Einfluss auf das Arbeitsverhalten jeden Mitarbeiters. Führung erzeugt die verschiedensten Reaktionen durch die Mitarbeiter und hat damit Konsequenzen für das gesamte Unternehmen.

Eine lebensphasenorientierte und wertschätzende Führung ist für den Unternehmenserfolg wichtig und hat darauf direkten Einfluss.

In der Praxis fehlt es jedoch nicht nur Mitarbeitern an Wertschätzung. Auch Führungskräfte brauchen Wertschätzung.

Wertschätzung im Unternehmen lässt Menschen gern und mit Freude zusammenarbeiten.

Mit vergleichsweise geringem Aufwand lässt sich so eine große Wirkung bei Führungskräften und Mitarbeitern entfalten. Gerade Motivation und Gesundheit der Beschäftigten profitieren und damit wichtige Stützen der betrieblichen Leistungsfähigkeit.

Lesen Sie hier weiter Keine Kritik ist ein Lob unter http://www.vereinbarkeit-von-beruf-und-familie.info/keine-kritik-ist-ein-lob-wertschatzende-fuhrung-geht-anders/

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Karriere mit Familienanschluss – Vereinbarkeit von Beruf und Familie gestalten

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Die Anforderungen im Beruf und im Privaten werden täglich mehr. Immer anstrengender werden Arbeitsalltag und eine gelungene Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Zwar haben die Menschen statistisch gesehen heute mehr Freizeit als früher, doch die Möglichkeiten diese zu füllen und die Geschwindigkeit in unserer globalen Welt nehmen stetig zu und bringen einen oft an die Grenzen der Belastbarkeit.

Sie fragen sich vielleicht:

  • Wie lange dauert die optimale Elternzeit? Kann ich mir das in der heutigen Zeit überhaupt erlauben?
  • Oder vielleicht kennen Sie das auch? Morgens früh raus, dann vor der Arbeit erst zur Kita, schnell weiter zur Arbeit. Dort wird volle Präsenz, top Leistung und auch die Bereitschaft zur Mehrarbeit erwartet. Doch wie soll das gehen? Denn wenn Sie es nicht pünktlich zur Kita schaffen, gibt es neue Probleme. Wer kann Ihr Kind außer Ihnen abholen und dann betreuen? Und der Chef? Wie ihm und den Kollegen klarmachen, dass man leider pünktlich gehen muss. Überstunden oder ein Treffen nach Feierabend so ganz spontan nicht drin sind.
  • Sie planen Ihren beruflichen Aus- und Wiedereinstieg? Ihre Zeit mit den Kindern geht schneller vorbei als gedacht? Ihr alter Job passt nicht mehr zu Ihnen? Sie haben Lust, Ihre Ziele zu überdenken?

In meinen Seminaren unterstütze ich Ihre Mitarbeiter und Sie dabei, neue, individuelle Visionen, Wünsche, Ziele und Strategien für Ihre berufliche Zukunft, für eine gelungene Balance von Beruf und Privatleben oder die zu lösende Situation zu entwickeln und umzusetzen.

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Planen Sie schon jetzt Ihre Weiterbildung für das zweite Halbjahr 2017 sowie das jahr 2018 und sichern sich Ihren Platz in meinen Seminaren an der Haufe Akademie und Inhouse-Schulungen in Ihrem Unternehmen.

Eine Firma funktioniert mit zufriedenen Mitarbeitern, die als Menschen in ihrem persönlichen Alltag gesehen werden. Der Arbeitserfolg und die Zufriedenheit jedes Einzelnen hängen letztlich immer von der Wirksamkeit des eigenen Verhaltens ab. Doch was tun, wenn private Sorgen einen plagen? Sich Beruf und Privatleben sich doch nicht so leicht vereinbaren lassen? Wenn am Ende der Kraft noch viel zu viel zu tun ist?

Familiäre Belastungen: Eine Anforderung für das Personalmanagement
Frauen wollen arbeiten und sind heute hochqualifiziert. Viele wollen Verantwortung übernehmen und sich nicht mit Minijobs zufriedengeben. Frauen wollen sich nicht entscheiden müssen zwischen Familie und Karriere.
Die Gratwanderung zwischen Berufs- und Privatleben – wie lässt sich diese bewältigen?
Indem Sie Varianten entwickeln, Beruf und Privatleben zu koordinieren. Lesen Sie mehr…

Was können Unternehmen tun?
Das Sichern der wirtschaftlichen Zukunft steht im Mittelpunkt unternehmerischer Tätigkeit. Jeder Einzelne kann dabei einen konkreten Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten: durch persönlichen Einsatz und Weiterbildung. Wer seine Stärken und Potenziale kennt und weiterentwickelt, kann diese auch gezielt nutzen. Weiteren Informationen finden Sie hier: Work-Life-Balance: 9 Tipps für Unternehmen

Auf den Punkt: Seminare und Trainings stärken die persönlichen und sozialen Kompetenzen Ihrer Mitarbeiter:

Der Begriff „Coaching“ wird vielfältig verwendet. Coaching verstehe ich als Lösungs- und kompetenzorientierte Begleitung. Meine Arbeitsweise ist eine ausgewogene Mischung aus lösungsorientierten und systemischen Methoden. Diese sind schon länger bekannt für ihre rasche, zuverlässige und nachhaltige Wirksamkeit und seit einigen Jahren auch wissenschaftlich anerkannt. Die Methoden werden ergänzt durch tiefenpsychologisch wirksame Interventionen, mit denen alte Reaktionsmuster rasch und zufriedenstellend verändert werden können.

Wenn Sie wollen, lernen wir uns kennen!

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5 Probleme von Unternehmen Mitarbeiter während der Elternzeit zu binden

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Nr. 1:

Bisher entlassen Sie MitarbeiterInnen ungeplant in eine Elternzeit

Das mag in Zeiten, in denen Bewerber Schlange standen und bei Ihnen arbeiten wollten funktioniert haben. Wenn Ihr Unternehmen aber neue Wege gehen will und sich für die eigenen Fachkräfte und Bewerber attraktiv präsentieren möchte, brauchen Sie eine Strategie, die die Zeichen der Zeit erkannt hat und auf Entwicklung ausgerichtet ist.

Nr. 2:

MitarbeiterInnen mit Kindern wollen doch nur noch Teilzeit arbeiten.

Wenn Ihr Unternehmen darauf verzichtet, aktiv und strukturiert auf MitarbeiterInnen mit Kindern zuzugehen, müssen Sie nehmen, was sich bei Ihnen bewirbt. Im schlechtesten Fall stimmt die Chemie nicht und der neu gewonnene Mitarbeiter geht wieder, bzw. passt nicht richtig, dann geht die Suche von vorne los und Ihr Unternehmen kauft wieder die Katze im Sack. Besser wäre es doch die Fachkräfte und ihr Know How zu sichern, die bereits Teil des Unternehmens sind.

Nr. 3:

Kinder sind doch ständig krank und MitarbeiterInnen fallen deshalb häufig aus.

Krankheitsbedingte Ausfälle sind überschaubar und mit Sicherheit lösbar. Wenn Ihr Unternehmen hier Möglichkeiten bietet wie z.B. im Krankheitsfall von zu Hause aus zu arbeiten oder ein Eltern-Kind-Büro, wohin das Kind mitgenommen werden kann, heben Sie sich von der Maße ab und binden wertvolle Fachkräfte an das eigene Unternehmen.

Nr. 4:

Der Ausfall einer MitarbeiterIn während der Elternzeit ist für unser Unternehmen sehr schwierig zu handhaben

Ja, das stimmt, wenn in Ihrem Unternehmen die MitarbeiterInnen die Elternzeit erst kurz vor deren Beginn, also im rechtlichen Rahmen bekannt geben und sich innerhalb der Elternzeit auch nicht verbindlich festlegen wollen. Wenn Ihr Unternehmen jedoch einen wertschätzenden und offenen Umgang pflegt, werden MitarbeiterInnen sehr viel früher und ohne Angst beruflich in einer Sackgasse zu landen, gemeinsam mit dem Vorgesetzten die Elternzeit und den Wiedereinstieg in den Beruf planen.

 

Nr. 5:

Familienfreundliche Maßnahmen interessieren unsere MitarbeiterInnen und Bewerber nicht.

Wenn Ihr Unternehmen nach allen Richtungen offen ist, scheint das auf den ersten Blick positiv. In Sachen Mitarbeiterbindung und die richtigen Bewerber auf Ihre Stellenangebote bedeutet es jedoch, dass nicht genau wissen welche Bedürfnisse Ihre Zielgruppe hat. Wen möchten Sie ansprechen mit einer Stellenanzeige? Was brauchen Ihre Fachkräfte, um motiviert und leistungsfähig zu sein? Ein Arbeitgeber, der die Bedürfnisse der Mitarbeiter und Wunschbewerber kennt und sich dann deutlich positioniert, hebt sich von der Masse der Firmen ab und erreicht so, dass Mitarbeiter sich wertgeschätzt fühlen und mehr Leistung erbringen, die passenden Bewerber und damit geringere Recruiting- und Fluktuationskosten sowie weniger Fehltage.

Das Dilemma:
Viele Firmen investieren an der falschen Stelle und erreichen nicht die, die sie erreichen wollten

Es werden Audits gemacht und Kitas eingerichtet, alles Dinge, die viel Geld kosten. Aber lösen Firmen damit ihre Probleme?

Der erste Schritt ist das eigene Unternehmen zu analysieren: Wofür stehen wir? Was hebt uns Unternehmen positiv von der Konkurrenz ab? Welche Werte vertritt die Firma? Im nächsten Schritt sollte überlegt werden, was wollen unsere Mitarbeiter? Welche Bewerber brauchen wir und was wollen diese? Denn:

Intelligente Konzepte zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie bedeuten für Ihr Unternehmen:

Soulution Coaching Silke Mekat Unternehmensberatung für familienbewusste Personalpolitik VorteileDas klingt doch gut, oder?

Es gibt eine Vielzahl an Faktoren, die einen Arbeitgeber für Mitarbeiter und Bewerber attraktiv machen. Allerdings zeigen jüngste Erhebungen, dass in vielen Unternehmen noch längst nicht alle Potenziale ausgeschöpft sind.

Doch für ein Unternehmen ist nichts ärgerlicher, als wenn eine teuer geworbene Fachkraft oder ein guter Mitarbeiter das Unternehmen wieder verlässt. Leider gelingt nicht aber jedem das Kunststück Beruf und Privates gut unter einen Hut zu bekommen. Und gerade Frauen ziehen beruflich gesehen häufig den Kürzeren.

Dabei ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für alle ein Gewinn!

Zahlreiche Untersuchungen, die sich in den vergangenen Jahren mit dem Thema „Mütter in Führungspositionen“ und bestätigen: Mütter sind engagierte und motivierte Führungskräfte, denen häufig unberechtigterweise mit Vorurteilen begegnet wird. Doch 65 Prozent der Beschäftigten haben immer noch keine Möglichkeit zu flexibler Arbeitszeit, nur 17 Prozent wird ein Home-Office zugestanden. Unterm Strich bestätigte nur ein Viertel der Mitarbeiter ihren Unternehmen Familienfreundlichkeit. Für die Unternehmen gibt es also noch viel zu tun!


Und gemeinsam können wir diese 5 Probleme überwinden.

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Nach 20 Jahren in verschiedenen Firmen und Positionen, habe ich vor 6 Jahren noch mal von vorne angefangen. Als Diplom Betriebswirtin und Inhaberin von Soulution Coaching begleite ich heute als Beraterin, Trainerin und Coach Unternehmen und deren Mitarbeiter in den Themen Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Zeit- und Selbstmanagement, Stressprävention, Mitarbeiterbindung und wertschätzender Führung. Seit 2014 bin ich Trainerin der Haufe Akademie.

Buchtipp:

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Silke Mekat

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Viele Deutsche gefährden wegen hoher Arbeitsbelastung ihre Gesundheit

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Fahrlässiger Umgang mit der eigenen Gesundheit

schreibt der SPIEGEL.

Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung klagen mehr als 40 Prozent ber stetig steigenden Druck. Fast ein Viertel der Vollzeitbeschäftigten macht keine Pausen. Ausbrechen aus dem Teufelskreis können Arbeitgeber und Arbeitnehmer nur gemeinsam, heißt es in der WIRTSCHAFTSWOCHE. Jeder Achte kommt sogar krank zur Arbeit. Damit wachse bei vielen die Gefahr, die eigene Gesundheit zu gefährden, so das Ergebnis der Studie.

ür Brigitte Mohn vom Vorstand der Bertelsmann-Stiftung müssen die Unternehmen eingreifen. „Das Management kann die Leistungskultur maßgeblich beeinflussen und durch realistische Arbeitsziele ein gesünderes Arbeitsumfeld schaffen“, sagte Brigitte Mohn.

Was überlastet Mitarbeiter?

Zuviel Arbeit also eine Arbeitsüberlastung fällt sicherlich jedem als erstes ein. Doch welche Punkte sind außerdem relevant und können zu einem Burnout führen?

  1. Arbeitsüberlastung – die Menge an Aufgaben oder die Länge der täglichen Arbeitszeit übersteigt anhaltend die persönlichen und zeitlichen Ressourcen.
  2. Mangel an persönlicher Kontrolle – zu wenig Kommunikation oder starre Arbeitsbedingungen engen Mitarbeiter in ihrem Leistungsvermögen ein.
  3. Zu wenig positives Feedback – keine Kritik ist ein Lob, so wird leider noch häufig verfahren.
  4. Zusammenbruch des sozialen Zusammenhalts – Konflikte innerhalb des Teams, mit Vorgesetzten oder Kunden oder Konkurrenz untereinander, aber auch Probleme im privaten Bereich belasten Arbeitnehmer.
  5. Mangel an Fairness – echt oder empfunden, beides belastet
  6. Wertekonflikte – die Arbeit wird nicht als sinnvoll betrachtet oder das Unternehmen vertritt nach außen eine ganz andere Meinung, als intern kommuniziert wird.

Betriebliche Gesundheitsförderung für die Mitarbeiter zu betreiben muss im Interesse eines jeden Unternehmens liegen,

so Kurt Grieshaber, Präsident der IHK Hochrhein-Bodensee.

Denn alleine durch Krankheitsfälle entstehen den Unternehmen in Deutschland pro Jahr Produktivitätsausfälle in Höhe von rund 129 Milliarden Euro, wie eine Studie der Felix-Burda-Stiftung errechnet hat. Ein riesiges Volumen, das nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zu 30 bis 40 Prozent durch eigene Maßnahmen der Betriebe vermeidbar wäre.

Wir investieren einen Großteil unserer Lebensenergie in unseren Job.

Doch der berufliche Alltag kann nicht nur Energien bringen, er kann auch belasten.

Kommen dann noch Belastungen im privaten Bereich dazu, ist schnell die Belastungsgrenze erreicht.

Helfen können Entspannungsmethoden, denn ein nachhaltiges Stressmanagement berücksichtigt sowohl die Anforderungen des Menschen als auch die des Unternehmens.

Stress ade!

Erfahrenen Sie, wie Sie ein erfolgreiches Berufsleben und ein glückliches Privatleben miteinander verbinden.

Gesunde und ausgeglichene Mitarbeiter als Mittelpunkt Ihres Unternehmens – Stressmanagement, Gelassenheit und Entspannungsmethodenmix

Sie wollen krankheitsbedinge Ausfälle verringern und Ihre Mitarbeiter im Bereich Burn-out- Früherkennung und Stressmanagement schulen? Ihre Mitarbeiter stehen in einer Doppelbelastung aus Beruf und Privat? Dann sprechen Sie mich an. In auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Workshops und Coachings erfahren Ihre Mitarbeiter, wie sie die Balance im täglichen Leben finden können und wie sie in der Praxis schnell und einfach entspannen können. Für mehr Motivation und Leistungsfähigkeit in Beruf und Alltag. Mit einem Seminar leisten Sie einen aktiven Beitrag zur Gesundheit Ihrer Mitarbeiter.

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Quellen: SPIEGEL.DE, WIWO.DE

Job und Kind: immer mehr Frauen arbeiten, aber meist in Teilzeit

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Immer mehr Frauen arbeiten.
Jedoch arbeitet mehr als die Hälfte der weiblichen Angestellten in Teilzeit. Seit der Wiedervereinigung hat sich diese Zahl verdoppelt.

Elf Millionen Frauen waren im vergangenen Jahr teilzeitbeschäftigt und damit doppelt so viele wie 1991, heißt es in einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die Zahl der beschäftigten Frauen stieg der IAB-Forscherin Susanne Wanger zufolge um 21 Prozent, das von ihnen geleistete Arbeitsvolumen aber nur um vier Prozent. „Ein etwas höheres Arbeitsvolumen wird heute also von deutlich mehr Arbeitnehmerinnen erbracht als früher“, sagte Wanger. Die steigende Teilzeitquote bei Frauen sehen die Forscher als Grund dafür. Diese lag im Jahr 2014 bei knapp 58 Prozent. Der Anteil von Männern, die Teilzeit arbeiten, betrug gut 20 Prozent.Frauen reduzieren die Arbeitszeit häufig für die Familie. Ein Viertel entscheidet sich wegen der Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Menschen für eine Teilzeitstelle. „Bei Frauen entscheidet insbesondere die familiäre Situation, ob und in welchem Umfang sie beschäftigt sind“, erklärte Arbeitsmarktexpertin Wanger. Familiengründung beeinflusse das Erwerbsverhalten von Männern dagegen kaum.Fast die Hälfte der Paare mit Kindern entscheidet sich für das Zuverdienermodell, bei dem der Mann Vollzeit und die Frau Teilzeit arbeitet. Lediglich bei einem Viertel der Paare haben demnach beide Partner in etwa die gleiche Arbeitszeit.Ein Kind als Nachteil für die Karriere – das soll sich ändern. Da sind sich Politik, Gesellschaft und Unternehmen offenbar einig.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie – langer Begriff, langer Weg
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein abstrakter Begriff, der an vielen Stellen prominent eingesetzt wird, um positive Assoziationen bei der nächsten Elterngeneration heraufzubeschwören. Es ist ein Begriff, hinter dem sich alles und – speziell in Deutschland – gleichzeitig nichts verbergen kann: Ziel ist die Möglichkeit voller Erwerbstätigkeit für jeden Erwachsenen mit Kind. Der Ist-Zustand in Deutschland ist von diesem Soll noch weit entfernt.
Zwar besteht die potenzielle Möglichkeit der Vollzeitarbeit für jeden entsprechend qualifizierten Erwachsenen. Für Paare mit Kindern bedeutet das aber zumeist Abstriche für einen Partner – und dieser ist wiederum häufiger die Frau. Die Debatte um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist hierzulande demnach meist auch eine um die Situation von Frauen am Arbeitsmarkt.

Maßnahmen zur Umsetzung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie kann durch die drei folgenden Akteure positiv beeinflusst werden: die Unternehmen, die Arbeitnehmer und die Politik. Erst, wenn in allen Bereichen Veränderungen stattfinden, kann ein fruchtbarer Prozess in Gang gesetzt werden.

Das bedeutet, dass auf allen drei Ebenen gehandelt, statt nur geredet werden muss. ArbeitnehmerInnen tun gut darin, einen Wiedereinstieg in den Beruf und Tücken in Bewerbungsgesprächen sorgfältig vorzubereiten. Ein Wiedereinstiegs Coaching kann dabei helfen. Auf der anderen Seite brauchen Unternehmen familienfreundliche Konzepte. Dazu zählen eine offensive und gute Kommunikation, flexible Gestaltung der Arbeitszeit und des Arbeitsortes, die Beratung und Vermittlung rund um die Kinderbetreuung, eine auf Ergebnisse und nicht Präsenz ausgerichtete Unternehmenskultur, ein betriebliches Gesundheitsmanagement, das den Beschäftigten ermöglicht, ihren Job bis zum Erreichen der Rente auszufüllen und nicht zuletzt die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege (Eldercare Angebote).

Konkrete Umsetzungsvorschläge sollten für jedes Unternehmen individuell konzeptioniert sein, denn was bei dem einen passt, muss nicht bei jedem das richtige sein. In einem Unternehmen verhilft die Einrichtung eines Eltern-Kind-Büros Mitarbeitern und Vorgesetzten zu mehr Flexibilität. Ein anderes profitiert von flexiblen Arbeitszeiten und der Etablierung eines Stundenkontos viel mehr. So können berufstätige Eltern z.B. in Ferienzeiten bereits vorgearbeitete Zeit als bezahlte „Auszeit“ nutzten. Auch Homeoffice-Regelungen können ein Gewinn für die Vereinbarkeit sein. Wichtig ist dabei aber auch die gesicherte Betreuung der Kinder.

Nicht jede Firma ist gleich und auch nicht jede Familie

In Deutschland haben Eltern die Wahl. Sie können ihr Kind daheim betreuen oder externe Betreuungsangebote nutzen. Seitdem wir diese Wahl haben, müssen wir sie auch begründen. Jede andere Möglichkeit, zeigt Eltern auf, dass der eigene Wahl vielleicht die falsche war. Vielleicht eine Erklärung für die häufg gehörte Missgunst unter jungen Eltern. Das Wohl des Kindes rückt seit der Jahrtausendwende zunehmend ins Zentrum des Interesses. Es entstehen abwertende Rollenklischees wie die Glucken- oder die Rabeneltern. Grund dafür das Fehlen von Vorbildern (auch in den Unternehmen, die früher häufig anzutreffende Präsenzkultur in Firmen und unsere eigenen Instinkte. Die Sorgen sind neu, aber auch die Freiheiten – und aus diesen kann und darf jeder für sich den richtigen Weg schöpfen. Wir sollten diese Möglichkeit allerdings auch den anderen zugestehen. Der erste Schritt wäre, tradierte Rollenbilder oder neue Klischees über Bord zu werfen und auch über den eigenen Tellerrand zu schauen.

Veranstaltungstipp:

Frauen in Balance: Vereinbarkeit von Beruf und Familie - Karriere gestalten. Familie managen. Alltag organisieren.
Termine und Orte:

20. und 21.3.2017 Hamburg
10. und 11.7.2017 München

Ausführliche Informationen und Buchung

 

Silke Mekat, Beraterin, Trainerin, Coach und Autorin mit dem Fokus der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, kennt die Problematik aus eigener Erfahrung. Als Mutter einer Tochter und bald 25 Jahren im Beruf weiss wie wie schön, aber auch anstrengend das Leben mit Beruf und Familie sein kann.

Wenn Sie wissen möchten, wie Ihr Unternehmen Mitarbeiter in Elternzeit und mit Familienanschluss unterstützen und binden kann, klicken Sie hier, damit wir ins Gespräch kommen können: Kontakt

Quelle: ssu/AFP, Spiegel.de, Besser betreut Magazin